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 Ergänzung zu Bericht 11 Ergänzung zu Bericht 12
 Ergänzung zu Bericht 13

    Schwingungen und Töne bestimmen die Qualität unseres gesamten Lebens.

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        Ergänzung zu Bericht 2
Die Bandscheiben sind die Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule
. Durch Überbelastung Schlechtes Heben, schweres Tragen, unnatürliches Sitzen.......), aber auch durch austrocknen im Alter können sie ihre physiologische Funktion verlieren. Die Symptome reichen vom steten Rückenschmerz, über Bewegungseinschränkung und den Ischiasanfall, bis hin zu allen Schweregraden des Bandscheibenvorfalls.
Bei allen diesen Beschwerden kann die musikorientierte Klangtherapie sehr gut eingesetzt werden. Bei schweren Formen als begleitende Maßnahme zur ärztlichen Therapie. Bei leichten Beschwerden, in der Rehabilitation in der Gesunderhaltung und vor allem in der Prophylaxe als alleinige Dauertherapie.
Besonders ältere Menschen, die unter den "altersbedingten Bandscheibenbeschwerden" leiden sprechen sehr gut auf die Behandlung an. Bei diesen Menschen sind die Bandscheiben meist durch Austrocknung bedroht. Die Schwingungen der Klangschalen bringen die Bandscheiben wieder dazu, Wasser einzulagern. Ich vergleiche dies gerne mit einem Schwammtuch, das, wenn es trocken ist hart und brüchig wird. Hat es sich hingegen mit Wasser vollgesogen, so wird es wieder wunderbar elastisch. Egal in welchem Alter, die Bandscheiben können sich immer wieder Regenerieren und viele Patienten konnten schon durch regelmäßige Klangtherapie eine drohende Operation abwenden.

Körperpflege
Die tägliche Körperpflege ist einer der Haupteinsatzgebiete der individuellen Aromatherapie. Hautlotionen, Cremen, Duschgels, Haarshampoos, Schaumbäder, Massageöle und vieles mehr mische ich nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Natürlich und ohne chemische Zusätze Pflegen sie ihren Körper und machen ihn widerstandsfähig gegen die Belastungen der Umwelt und das sogar auf eine kostengünstige Variante. 
Selbstverständlich ist eine regelmäßige musikorientierte Klangtherapie wunderbar für die Haut und ihren Wasserhaushalt. Sie hält sie jung und straff.

 Menstruationsbeschwerden
Ob jung oder älter, viele Frauen leiden Monat für Monat unter Schmerzen im Unterleib, die nicht selten in den Kreuz- und Lendenbereich ausstrahlen. Auch da bringen die sanften Schwingungen der Klangschalen rasche Hilfe und eine weitgehende Beschwerdefreiheit.
Leider wird viel zu häufig übersehen, dass Regelschmerzen auch ihre Ursache im Unterbewusstsein haben können. In diesen Fällen habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von musikorientierter Klangtherapie und psychoenergetischer Beratung gemacht.

Muskelverspannungen
Wer von uns hat nicht schon einmal an Muskelverspannungen, zum Beispiel im Schulter und Nackenbereich gelitten. Oftmals ist dieser Zustand eine immer wiederkehrende Erscheinung. In einer tiefen, ganzheitlichen Entspannung, wie bei der  musikorientierter Klangtherapie kann sich der Muskel nachhaltig und schmerzfrei regenerieren. Zusätzlich zu den Klängen kommen bei diesen Beschwerden auch ätherische Öle, wie Rosmarien, Wacholder oder Lavendel in einem Johanniskrautmassageöl als sanfte Aromamassage zu Einsatz.

Stressbeschwerden
Stress ist aus unserer viel zu schnelllebigen Zeit leider nicht mehr wegzudenken. Hier ist Ruhe und tiefe Entspannung zusammen mit einem loslassen vom Zeitgefühl gefragt. Gerade dafür eignet sich die musikorientierte Klangtherapie hervorragend. Nicht nur die zart gespielten Klangfolgen, sondern auch bewusst eingesetzte Rhythmen bringen den Körper und die Seele wieder zu einer gesunden Harmonie. Dabei helfen uns auch ausgewählte Düfte aus der Duftlampe im Raum.

Verletzungen
Egal ob geschlossene oder offene Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen, Verbrennungen oder Wunden heilen viel schneller wenn das neu wachsende Gewebe mit Klängen aktiviert wird. Ätherische Öle wie Imortelle bei Prellungen und Blutergüssen, Lavendel bei Verbrennungen oder Teebaumöl bei Wunden entfalten ihre Wirkung viel besser ihre Wirkung. Bei der musikorientierte Klangtherapie stören au Verbände nicht, selbst Knochenbrüche können mit Gips behandelt werden, wein die Schwingungen durch den Verband ohne Probleme übertragen werden.

Neben einer regelmäßigen Ganzkörperbehandlung empfehle ich den täglichen Einsatz einer Klangschale zu Hause

So gibt es immer wieder eine Ursache die man dahinter suchen kann und immer wieder findet man etwas, was man behandeln könnte. Gerade solche Krankheitsbilder sind es, die sich hervorragend für ganzheitliche Therapieformen, wie es die musikorientierte Klangtherapie ist eignen. Wer recht- und frühzeitig mit der musikorientierte Klangtherapie beginnt, um dem Körper zu helfen die Umstellungen, die der Wechsel bei der Frau mit sich bringt zu bewältigen betreibt aktive Vorsorge Osteoporose gar nicht erst zu bekommen.

Das breite Klangspektrum, das die musikorientierte Klangtherapie mit ihren sanften Klangfolgen und Melodien dem ganzen Körper anbietet ist daher eine der besten Prophylaxemöglichkeiten auf dem Gebiet der ganzheitlichen Therapieformen.

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  Ergänzung zu Bericht 3
Geschichte der Klangtherapie: Meist wurden Klänge zur Heilung von Schamanen im Rahmen von Heilungszeremonien eingesetzt. Diese Riten waren vielfach mit spirituellen Praktiken verknüpft, bei denen der Schamane mit Hilfe monotoner, sich stets wiederholender Gesänge, begleitet vom gleichförmigen Rhythmus zum Beispiel einer Trommel sich oder den Patienten in Trancezustände versetzte, um mit der geistigen Welt Verbindung aufzunehmen. Die Musik war dabei das Medium für den Übergang in andere Bewusstseinszustände, in die entweder der Kranke selbst oder der Behandler versetzt werden sollte. Dieser Brauch hat sich bei vielen Naturvölkern bis heute erhalten.

Was für Wirkungen hat die Klangtherapie? Man geht davon aus, dass Klänge bzw. Musik ganz bestimmte psychologische und energetische Wirkungen auf den Körper haben. Nach den Augen sind die Ohren die wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Schon im Mutterleib können wir hören. Das macht man sich bei der Klangtherapie zu nutze, indem man Musik verwendet, die ganz bestimmte Gefühle und Reaktionen auslöst. So wirken mache Klänge anregend, andere aber beruhigend. Die Klangtherapie stützt sich darauf, dass Klänge in der Lage sind, auf das Bewusstsein zu wirken. Im Handel gibt es somit schon diverse Musikprogramme, die man für die Klangtherapie verwenden kann. Aber auch die durch bestimmte Rhythmen hervorgerufenen Vibrationen werden in der Klangtherapie genutzt. Durch die Schallwellen und deren Resonanzeffekt im Körper soll die Klangtherapie ihre Wirkung entfalten. So soll jedes Organ und Gewebe eine ganz spezielle Resonanzfrequenz haben.

Was für Instrumente benutzt man bei der Klangtherapie?
Eigentlich sind die Instrumente bei der Klangtherapie nicht festgelegt (vor allem nicht bei der Therapie mit Musik). Am besten eignen sich für den Resonanzeffekt aber solche, die einen dauerhaften Ton hervorbringen können. Am einfachsten kann man die menschliche Stimme zur Klangtherapie nutzen: durch Singen. Das so genannte „Singen der Resonanztöne“ soll z.B. eine klar erkennbare Vibration im Körper hervorrufen, die in der Lage ist, auch akute Probleme zu behandeln. Diese Art des Singens wird aber auch in der Meditation benutzt. Bekannt ist z.B. auch das indische Mantra „OM“, das ebenfalls hiermit „verwandt“ ist.

Wo setzt man die Klangtherapie noch ein? 
Grundsätzlich soll es auch möglich sein, die Klangtherapie im Rahmen der Akupunktur einzusetzen, indem man die Akupunkturpunkte und Meridiane mit Klängen beschallt (ähnlich wie es auch bei der Farbtherapie gehandhabt wird).

 Klangtherapie und Chakratherapie
Eine wichtige Rolle spielt die Klangtherapie aber im Rahmen der Chakratherapie. Hierbei werden die sieben Energiezentren (= Chakren) mit bestimmten Klängen beschallt. In dem entsprechenden Chakra soll es dann zu intensiven Vibrationen kommen, die durch die aufgenommene Energie eine heilende Wirkung entfalten.  Autor: Petra Höntgesberg

 Klangtherapie
Der heilsamen Wirkung des Klanges wurde schon von jeher Bedeutung für das menschliche Empfinden  beigemessen. Die Menschen lassen sich über den Klang von allen möglichen Umgebungsgeräuschen,  worunter auch die menschliche Stimme fällt, bereits im Mutterleib zwar noch weitgehend undifferenziert,  beeinflussen. Im Laufe seiner Entwicklung nimmt die Differenzierungsmöglichkeit zu, die Welt wird dem  Mensch dadurch vertrauter. Bestimmte Töne, Tonfrequenzen, Gesänge und Melodien werden speziell auch zu Heilungszwecken eingesetzt. In vielen Völkern setzt der Schamane oder Heiler monotone  Gesänge mit gleichbleibendem Rhythmus ein. Der Einsatz der Trommel begünstigt Trancezustände, in denen es möglich ist, Heilung für den Kranken zu bewirken. Entweder versetzt sich der Heiler und/ oder  den Patienten in Trance. Die verwendeten Klanginstrumente sind recht unterschiedlich und oftmals von der Kultur des Anwenders abhängig. Heilungen werden in Ritualen oder Behandlungen, z.B. durch tibetische Klangschalen, australische Didgeridoos, Naturgeräusche, klassische Musikinstrumente  westlicher oder östlicher Prägung ( Flöten, Gitarren, Sitars u.a.) oder auch durch elektronische  Synthesizermusik bewirkt.

Inzwischen existiert eine große Auswahl von CD Musik auf dem Markt, welche die Leute je nach Interesse  und Bedarf einsetzen. Die modernen elektrischen Anlagen ermöglichen so eine zeitlich unbegrenzte  Nutzung durch Kassetten, CDs und LPs. Die angebotene Musik reicht über die multikulturelle Auswahl von  Entspannungs-, Motivations- oder Gesangseinlagen, die auf ganz spezielle Weise gespielt und zusammengestellt sind, um bestimmte Wirkungs- und Heilweisen zu erreichen. Der Herz- und  Atemrhythmus spielt bei dieser Musik eine Rolle. Der Hörer soll mit den ablaufenden Rhythmen synchronisiert werden. Ständig ist der Mensch über die Ohren mit seiner Welt in Kontakt. Neben der direkten sprachlichen  Kommunikation spielen die Umgebungsgeräusche eine maßgebliche Rolle für unser Gesamtbefinden. Es gehört untrennbar zu unserer Existenz dazu und ist mit einer gewissen Acht- und Wachsamkeit gepaart. 
 
Musik spricht die Menschen auf einer Ebene der Gefühle an. Verschiedene Gemütszustände werden durch die Musik ausgelöst, so wird z.B. durch sakrale Musik eine feierliche Stimmung hervorgerufen, fröhliche Musik beschwingt und aktiviert, bestimmte Trommelschläge versetzten in Trance usw.. 

  Besonders im therapeutischen Bereich kann man die unterschiedliche Wirkung, die der Klang beim Menschen auslöst, auf einer Ebene einsetzen, welche die Blockaden des Verstandes umgehen. Dadurch wird die Anwendung der Klangtherapie zum universellen Medium, welches zur Unterstützung und Heilung von Krankheiten eingesetzt werden kann.

     Interessante Links zum Thema:    http://www.sanfte-therapien.de/  

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  Ergänzung zu Bericht 3
Geschichte der Klangtherapie: Meist wurden Klänge zur Heilung von Schamanen im Rahmen von Heilungszeremonien eingesetzt. Diese Riten waren vielfach mit spirituellen Praktiken verknüpft, bei denen der Schamane mit Hilfe monotoner, sich stets wiederholender Gesänge, begleitet vom gleichförmigen Rhythmus zum Beispiel einer Trommel sich oder den Patienten in Trancezustände versetzte, um mit der geistigen Welt Verbindung aufzunehmen. Die Musik war dabei das Medium für den Übergang in andere Bewusstseinszustände, in die entweder der Kranke selbst oder der Behandler versetzt werden sollte. Dieser Brauch hat sich bei vielen Naturvölkern bis heute erhalten.

Was für Wirkungen hat die Klangtherapie? Man geht davon aus, dass Klänge bzw. Musik ganz bestimmte psychologische und energetische Wirkungen auf den Körper haben. Nach den Augen sind die Ohren die wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Schon im Mutterleib können wir hören. Das macht man sich bei der Klangtherapie zu nutze, indem man Musik verwendet, die ganz bestimmte Gefühle und Reaktionen auslöst. So wirken mache Klänge anregend, andere aber beruhigend. Die Klangtherapie stützt sich darauf, dass Klänge in der Lage sind, auf das Bewusstsein zu wirken. Im Handel gibt es somit schon diverse Musikprogramme, die man für die Klangtherapie verwenden kann. Aber auch die durch bestimmte Rhythmen hervorgerufenen Vibrationen werden in der Klangtherapie genutzt. Durch die Schallwellen und deren Resonanzeffekt im Körper soll die Klangtherapie ihre Wirkung entfalten. So soll jedes Organ und Gewebe eine ganz spezielle Resonanzfrequenz haben.

Was für Instrumente benutzt man bei der Klangtherapie?
Eigentlich sind die Instrumente bei der Klangtherapie nicht festgelegt (vor allem nicht bei der Therapie mit Musik). Am besten eignen sich für den Resonanzeffekt aber solche, die einen dauerhaften Ton hervorbringen können. Am einfachsten kann man die menschliche Stimme zur Klangtherapie nutzen: durch Singen. Das so genannte „Singen der Resonanztöne“ soll z.B. eine klar erkennbare Vibration im Körper hervorrufen, die in der Lage ist, auch akute Probleme zu behandeln. Diese Art des Singens wird aber auch in der Meditation benutzt. Bekannt ist z.B. auch das indische Mantra „OM“, das ebenfalls hiermit „verwandt“ ist.

 Wo setzt man die Klangtherapie noch ein? 
Grundsätzlich soll es auch möglich sein, die Klangtherapie im Rahmen der Akupunktur einzusetzen, indem man die Akupunkturpunkte und Meridiane mit Klängen beschallt (ähnlich wie es auch bei der Farbtherapie gehandhabt wird).

 Klangtherapie und Chakratherapie
Eine wichtige Rolle spielt die Klangtherapie aber im Rahmen der Chakratherapie. Hierbei werden die sieben Energiezentren (= Chakren) mit bestimmten Klängen beschallt. In dem entsprechenden Chakra soll es dann zu intensiven Vibrationen kommen, die durch die aufgenommene Energie eine heilende Wirkung entfalten.  Autor: Petra Höntgesberg

 Klangtherapie
 
Der heilsamen Wirkung des Klanges wurde schon von jeher Bedeutung für das menschliche Empfinden  beigemessen. Die Menschen lassen sich über den Klang von allen möglichen Umgebungsgeräuschen,  worunter auch die menschliche Stimme fällt, bereits im Mutterleib zwar noch weitgehend undifferenziert,  beeinflussen. Im Laufe seiner Entwicklung nimmt die Differenzierungsmöglichkeit zu, die Welt wird dem  Mensch dadurch vertrauter. Bestimmte Töne, Tonfrequenzen, Gesänge und Melodien werden speziell auch zu Heilungszwecken eingesetzt. In vielen Völkern setzt der Schamane oder Heiler monotone  Gesänge mit gleichbleibendem Rhythmus ein. Der Einsatz der Trommel begünstigt Trancezustände, in denen es möglich ist, Heilung für den Kranken zu bewirken. Entweder versetzt sich der Heiler und/ oder  den Patienten in Trance. Die verwendeten Klanginstrumente sind recht unterschiedlich und oftmals von der Kultur des Anwenders abhängig. Heilungen werden in Ritualen oder Behandlungen, z.B. durch tibetische Klangschalen, australische Didgeridoos, Naturgeräusche, klassische Musikinstrumente  westlicher oder östlicher Prägung ( Flöten, Gitarren, Sitars u.a.) oder auch durch elektronische  Synthesizermusik bewirkt.

Inzwischen existiert eine große Auswahl von CD Musik auf dem Markt, welche die Leute je nach Interesse  und Bedarf einsetzen. Die modernen elektrischen Anlagen ermöglichen so eine zeitlich unbegrenzte  Nutzung durch Kassetten, CDs und LPs. Die angebotene Musik reicht über die multikulturelle Auswahl von  Entspannungs-, Motivations- oder Gesangseinlagen, die auf ganz spezielle Weise gespielt und zusammengestellt sind, um bestimmte Wirkungs- und Heilweisen zu erreichen. Der Herz- und  Atemrhythmus spielt bei dieser Musik eine Rolle. Der Hörer soll mit den ablaufenden Rhythmen synchronisiert werden. Ständig ist der Mensch über die Ohren mit seiner Welt in Kontakt. Neben der direkten sprachlichen  Kommunikation spielen die Umgebungsgeräusche eine maßgebliche Rolle für unser Gesamtbefinden. Es gehört untrennbar zu unserer Existenz dazu und ist mit einer gewissen Acht- und Wachsamkeit gepaart. 

  Musik spricht die Menschen auf einer Ebene der Gefühle an. Verschiedene Gemütszustände werden durch die Musik ausgelöst, so wird z.B. durch sakrale Musik eine feierliche Stimmung hervorgerufen, fröhliche Musik beschwingt und aktiviert, bestimmte Trommelschläge versetzten in Trance usw.. 

  Besonders im therapeutischen Bereich kann man die unterschiedliche Wirkung, die der Klang beim Menschen auslöst, auf einer Ebene einsetzen, welche die Blockaden des Verstandes umgehen. Dadurch wird die Anwendung der Klangtherapie zum universellen Medium, welches zur Unterstützung und Heilung von Krankheiten eingesetzt werden kann.

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Nada Brahma - Die Welt ist Klang - und somit auch Mensch und Tier.

Schwingungen und Töne bestimmen die Qualität unseres gesamten Lebens.

  Ergänzung zu Bericht 4
Diese Frequenzen können mit einer speziellen  Infraschall Klang- und Schwingungsliege erzeugt werden. Die Bauweise der Liege ermöglicht es, Schallwellen im Tief- und Subtonbereich , d.h. Frequenzen zwischen 1 uns 30 Hz, auf eine  körpergrosse Schwingungsmembran zu übertragen, auf welcher der Klient liegt. Es handelt sich somit um eine sogenannte Vibro-akustische Therapie (VA). 

 
Der Klang liegt dabei an der Schwelle der Hörbarkeit. Aufgrund der Bauweise der Liege wirkt er nicht nur über das Ohr sondern mittels feinster Vibrationen gleichzeitig auf den Körper. Ausgehend von unhörbarem Infraschall wird durch die Einstimmung von Obertönen ein auf den jeweiligen Menschen abgestimmter Klang erzeugt, der dessen persönlichen Resonanzen entspricht: der individuelle Körperklang. 

  Dieser Klang wirkt auf körperlicher wie seelischer Ebene und führt zu einer positiven Verstärkung der  vegetativen Feinregulation. Die gleichzeitige Anwendung der Klangliege zu einer Akupunkturbehandlung hat sich besonders bewährt, da es darunter zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommt. 

   Die Bezeichnung und Methodik KörperKlang® sind markenrechtlich geschützt 
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Schwingungen und Töne bestimmen die Qualität unseres gesamten Lebens.

  Ergänzung zu Bericht 6
Alles nur böser Wille?
Diese scheinbar zusammenhanglosen Geschichten aus dem Alltag kennen sicher viele oder können sie sich zumindest gut vorstellen. Beide beschreiben das physikalische Phänomen der Überlagerung verschiedener Frequenzen. Einmal wird die Frequenz durch die Grundtonart einer Komposition vorgegeben, das andere Mal durch die unterschiedlichen Tonhöhen von Sprechstimmen. Wir wissen aus der Musik, dass nicht alle Töne in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen. Und so wie es in der Musik natürliche Dissonanzen gibt, erscheinen die gleichen Phänomene auch unter den Menschen. Nicht alle Menschen können in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen.

Aber warum denn eigentlich nicht?
Viele alte und neue Schriften erklären, dass jeder Mensch auf einer ihm eigenen Frequenz "schwingt", dem sogenannten persönlichen Grundton. Man selbst hat zu seinem Grundton ein gutes Gefühl. Wenn man ihn singt oder hört, entstehen die Empfindungen von Wohlbefinden und Sicherheit. Es ist gut für jeden Menschen, seinen Grundton zu kennen und zu leben. Er beinhaltet Informationen, die Auskunft über bestimmte Anlagen und Fähigkeiten geben und vor Gefahren und Fallen in der Persönlichkeitsstruktur warnen.
Dieser gleiche Ton, der für den einen der Grundton ist und bei ihm ein Wohlgefühl erzeugt, kann bei einem Menschen mit einem anderen Grundton das genaue Gegenteil auslösen. Stehen nämlich die Grundtöne von zwei Menschen in einem unharmonischen Verhältnis zueinander, so werden sie als Menschen nie zu einem harmonischen Miteinander kommen. Ihr Leben wird von Missverständnissen und Streit geprägt sein.

Die Sonologie - das Wissen von den Tönen - kennt die Qualitäten aller zwölf Halbtöne und ihre Wirkung auf den Körper, die Psyche und die Gedanken der Menschen. Das hilft bei dem Prozess der Selbsterkenntnis und erklärt viele rätselhafte Phänomene des Zusammenlebens. Darüber hinaus kennt der Sonologe viele leicht zu erlernende Übungen, die helfen können, mit sich selbst zufriedener zu sein. Diese Übungen haben eine harmonisierende Wirkung und geben Ruhe, Freude und Gelassenheit. Mit ihrer Hilfe kann man alte, auch unbewusste Probleme singend auflösen.

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Schwingungen und Wellen bestimmen die Qualitöt unsers gesammten Lebens.

  Ergänzung zu Bericht 7
In Zusammenhang mit dem gegenwärtigen Interesse am Wissen der alten Kulturen wurde auch die heilende Wirkung der Klänge wiederentdeckt. Vor allem in den letzten Jahren entstand ein regelrechter Boom auf diesem Gebiet. Experimentiert wird mit ethnischen Instrumenten wie z.B. tibetischen Klangschalen und dem australischen Didgeridoo, mit Naturgeräuschen wie Regenplätschern, Meeresrauschen und dem Tosen von Wasserfällen, mit klassischen Musikinstrumenten westlicher wie östlicher Prägung (z.B. Flöten, Gitarren, Sitars und Tamburas) und mit Synthesizern, die Klänge erzeugen, die in der Natur nicht vorkommen.

Das Ergebnis ist eine Flut von Entspannungs -, Motivations - und Heilcassetten für diverse Gesundheitsprobleme, die derzeit den Naturheilkunde - und Esoterikmarkt regelrecht überschwemmen. Das Spektrum der dabei verwendeten Verfahren reicht von langsam gespielter klassischer Musik, die in ihrem Rhythmus auf den Herzschlag abgestimmt ist, sanften modernen Stücken, synthetischen Sphärenklängen, mit Flötenmelodien untermalten Walgesängen, Naturgeräuschen mit exotischen Instrumentenklängen im Hintergrund und mit musikunterlegten Affirmationen bis hin zu mathematisch errechneten Ton - und Klangfolgen zur Stimulierung spezifischer Gehirnwellen. Diese CD's und Cassetten sind in der Regel für die Selbstbehandlung gedacht. 

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Schwingungen und Töne bestimmen die Qualität unseres gesamten Lebens.
  Ergänzung zu Bericht 8
Die Folge war eine wahrer Experimentierboom mit unterschiedlichsten Instrumenten, Klängen und Naturgeräuschen. Das Ergebnis war eine Flut von Entspannung-, Motivations- und Heilungskassetten für diverse Gesundheitsprobleme und Störungen. Der derzeitige Naturheilkunde- und Esoterikmarkt ist damit regelrecht überschwemmt

         Wirkung von Klängen auf die menschliche Psyche 

Nach dem Sehen ist das Hören die zweitwichtigste Sinneswahrnehmung des Menschen. Bereits im Mutterleib registrieren unsere Ohren Geräusche und lernen die Stimme unserer Mutter von der anderer Personen zu unterscheiden. Schon als Embryos wissen wir das Gehörte richtig einzuordnen, ob es uns angenehm oder unangenehm ist, für uns harmlos oder gar gefährlich. Bereits im Alter von vier bzw. fünf Monaten reagieren Ungeborene differenziert auf Musik. Bestimmte Lieder wirken beruhigend, während andere die Babys zu strampelnden Bewegungen motivieren. Das Wahrnehmen und richtige Einordnen von Geräuschen sicherte unseren Vorfahren bzw. noch heute den Naturvölkern das Überleben, in dem diese beispielsweise vor wilden Tieren warnen. Aus diesem Grunde nimmt der Mensch selbst im Schlaf noch Geräusche wahr. Diese werden selektiert, d.h. in harmlose und gefährliche Reize sortiert, so dass unsere Nachtruhe nur im Notfall gestört wird. Musik und Kunst sind wie die Liebe universale Sprachen. Musiker verschiedenster Länder, Völker und Kulturen kommunizieren auf diese Weise miteinander und mit den Zuhörern. Musik vermittelt Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit, auch Zuneigung und emotionale Zuwendung. Musik stellt ein Mittel dar, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, viel unmittelbarer und tiefer als Worte es je könnten. Lieder bzw. Klänge vermögen das verstandesmäßige, logische, analytische Denken zu umgehen und sich direkt zu unseren tieferliegenden Gefühlen Zugang zu verschaffen. Musik ist so in der Lage, Erinnerungen wiederzubeleben, bestimmte Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen, zum Träumen anzuregen oder dem Hörer, höhere geistige bzw. religiöse Dimensionen zu erschließen.
Rhythmisch betonte Musik wirkt sehr anregend, stimulierend, belebend, während langsame, ruhige und sanfte Musik im allgemeinen eher beruhigend und entspannend ist. Manche Lieder rufen eine melancholische Stimmung hervor, andere machen lustig, fröhlich, heiter und ausgelassen.
Sakrale bzw. religiöse Musik erweckt oft eine feierliche und bewegende
Stimmung während Lieder mit monotonen und sich stets wiederholenden Passagen tranceartige Zustände zur Folge haben können bzw. dies bewusst beabsichtigen

Klänge sind auch in der Lage das Bewusstsein des Hörenden in die ein oder andere Richtung zu beeinflussen. Diesen Effekt kann man sich bei der unterstützenden Behandlung bestimmter Störungen und Leiden zu Nutze machen

Wir müssen zwischen verschiedenen Wirkungsweisen von Klängen unterscheiden:
a) Zum einen werden diese in Form von Schallwellen durch unser menschliches Ohr aufgenommen und dort in Nervenimpulse umgewandelt, die an das Gehirn weitergeleitet werden.
b) Im Falle der direkten Beschallung des Körpers mit Klangwellen wird dieser in Folge seines hohen Wassergehaltes in Schwingungen versetzt, die das Innere des menschlichen Organismus auf zarte Weise massieren. Diese Wirkungsweise ist unabhängig von der momentanen Stimmung eines Menschen und wird nicht durch seinen individuellen Geschmack beeinflusst. Der Körper ist lediglich ein Resonanzboden für die auf ihn treffenden Klänge.
Verschiedene Forscher gehen davon aus, dass jedes Organ und jedes Gewebe im menschlichen Körper schwingt und seine ganz individuelle Frequenz besitzt. Krankheit kann darauf hindeuten, dass die Schwingungen an einer bestimmten Stelle gestört bzw. blockiert sind. Versetzt man die betreffenden Bereiche durch Klänge in Vibration, stimuliert man diesen, zu seiner harmonischen Frequenz zurückzukehren

Es gibt Instrumente, wie z.B. die verschiedenen Arten von Trommeln, insbesondere tibetische Klangschalen und australische Didgeridoos, die bereits im Abstand von einigen Metern ein mehr oder weniger Starkes Vibrieren des Körpers auslösen und sich deshalb gut zu therapeutischen Zwecken eignen. Eine weitere Art und Weise, den Körper mittels Klängen in Schwingungen zu versetzen ist das sog. Obertonsingen.

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  Ergänzung zu Bericht 11
Musik und Gehirn
   
Die Großhirnrinde, auch Cortex genannt, macht den Menschen zu dem, was er ist. Hier entstehen Phänomene wie das Bewusstsein und unser Denk- und Vorstellungsvermögen. Die Musikwahrnehmung erfolgt überwiegend in der rechten             Hälfte des Cortex, genau wie die Fähigkeit der räumlichen Orientierung sowie das Erfassen komplexer Bilder und Darstellungen. Sprache dagegen wird in der linken Gehirnhälfte verarbeitet. Viele Menschen haben vielleicht deswegen das Gefühl, dass ihre Fähigkeit, abstrakt oder räumlich zu denken, von Musik unterstützt wird. Unterschiede in der Musikwahrnehmung hat man im Vergleich trainierter Zuhörer zu  Laien gefunden. Während "Musiker" auch analytisch linksseitig hören, erleben Laien  Musik ganzheitlich emotional und zwar mit der rechten Hirnhälfte.

   Zur Entspannung oder Anregung 
Der Wirkung von Musik auf unsere Emotionen können wir uns kaum entziehen. Hektische, laute Musik empfinden gestresste Menschen beispielsweise als unangenehm. Sanfte Klänge hingegen haben den gegenteiligen Effekt. In  Stresssituationen kurz einzuhalten und Musik zu hören kann helfen, Anspannung  abzubauen und Schmerzen zu lindern. Weich fließende Musik wie beispielsweise  von Klavier und Geige fördert die Entspannung. Besonders geeignet ist deshalb auch die Musik Mozarts, Bachs und Vivaldis. Gemütliches, entspanntes Sitzen oder  Liegen unterstützt die Wirkung. Stimulierend und aktivierend wirkt rhythmische Musik, gleich welcher Richtung. Rock, Reggae oder Marschmusik regen deshalb an. Tanz und Bewegung verstärken den Effekt noch zusätzlich.

    Musik als therapeutische Maßnahme
Da Musik das Gehirn stimuliert, kann eine gezielte Musiktherapie das Gleichgewicht von Körper und Seele wiederherstellen, beziehungsweise die Heilung bestimmter Krankheiten unterstützen. Erfolge wurden bei Migräne-Patienten beobachtet, denen  über einen längeren Zeitraum Aufzeichnungen ihrer in Töne umgewandelten EEGs  (Gehirnströme) vorgespielt wurden. Auch bei psychosomatischen Störungen  verspricht die Psychofonie, d.h. die neurophysiologische Klangtherapie, Hilfe. Ebenfalls bekannt sind die guten Resultate bei Koma-Patienten.
Musik motiviert und kann so auch das tägliche Wohlbefinden älterer Menschen stärken. Wird sie dann noch in der Gemeinschaft erlebt, können Erinnerungen und Gefühle helfen, trotz aller Beschwerden die eigene Persönlichkeit bewusst zu erfahren.       
Buchtipps  "Lexikon Musiktherapie" Horgrefe Verlag, 49,95 EUR. 

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  Ergänzung zu Bericht 12
1. Typische Eigenschaften von Musik
und ihre Unterstützungspotentiale für desorientierte Patienten Musiktherapeuten sagen gerne, dass eine Behandlung mit Musik dann angezeigt ist, wenn dem Patienten   die Sprache nicht mehr zur Verfügung steht, also aufgrund von Hirnleistungsstörungen wie Demenz, Infarkt oder  mechanischen Schädigungen von Hirnteilen,   wenn die Sprache noch nicht (wie bei Kindern) zur Verfügung steht oder      wenn Patienten aufgrund von geistigen Behinderungen die Sprachentwicklung versagt blieb. "Die Sprache Musik" kann für nicht-sprechende Menschen vielerlei Kompensationsmöglichkeiten bieten.      Aber auch dann, wenn - wie etwa bei neurotischen Patienten - die Sprache von der Emotionalität entkoppelt ist, ist das     Medium Musik in der Therapie häufig von großem Nutzen.      Die Musik bietet besondere Eigenschaften, um eine zusätzliche Kommunikationsebene zu ermöglichen, die mit der Sprache     allein nicht erreichbar ist. Typische Eigenschaften von Musik  Unterstützungspotentiale für Desorientierte Patienten   Musik ist emotionalisierend Anknüpfen an, Erhalten und Reaktivieren emotionaler  Fähigkeiten  Verstehenszugang für Bedeutungen

Musik ist ordnend, strukturierend
 
Synchronisation von Handlungen,  Koordinieren von Reizen,  Restrukturieren emotionaler FähigkeitenMusik ist erinnerungsauslösend,  Unterstützen, Reaktivieren des Altgedächtnisses;  Validieren der Krankheitsbewältigungsstrategie "Nutzung  der Vergangenheit"; Reaktivieren des Gefühls der Identität  Musik motiviert zur Kreativität  Bedingung: Suche nach vertrauten, generationsspezifischen Kreativitätsformen  Musik ist vergemeinschaftend und fördert Interaktion Erleben von Zugehörigkeit; Erleben von "Verstehen" wegen ähnlicher Präferenzen

   Bedingung:
Suche nach vertrauten, generationsspezifischen  Formen der Gemeinschaft;    krankheitsspezifische Vorsicht bei Förderung von Interaktion  Musik ist bewegungsfördernd   Unterstützung der Erinnerung und Emotionalität mit  biographisch relevanter Tanzmusik  Ermöglichung von Körperkontakt 

Musik ist emotionalisierend
   Diese Eigenschaft der Musik ist in der Arbeit mit Altersdementen von besonderer Bedeutung, denn die emotionalen Fähigkeiten Desorientierter bleiben bekanntlich sehr viel länger aktiv als die kognitiven. Die Musik erreicht, anders als die Sprache, die Emotionalität in Umgehung des Denkens. Werden mit Musik verschüttete Emotionen gezielt reaktiviert, oder wird an ungeordnete und zunächst unverständliche Emotionen angeknüpft, um sie zu verstärken und zu klären, so wird ein Weg beschritten, der in der Altenpflege zu recht als Validation bezeichnet wird: Die respektvolle und anerkennende Haltung gegenüber den Gefühlen, auch wenn die jeweilige Bedeutung der Emotionen oftmals zunächst unklar bleibt. Im Bereich der Musik kann sich diese Unverständlichkeit beispielsweise bemerkbar machen, wenn ein verwirrter Mensch im Hochsommer ein Weihnachtslied zu singen wünscht. Weihnachtslieder sind Symbole für sehr bedeutungsvolle Situationen, meist Familiarität, Geborgenheit, Feierlichkeit. So ist anzunehmen, dass der Patient nach den Bedeutungen und dem Sinnzusammenhang seiner Gefühle sucht, und sie mit Hilfe der Lieder erneuern möchte. Ihm dabei behilflich zu sein ist wichtiger, als den Patienten belehrend "an der Realität zu orientieren", dass Weihnachtslieder im Sommer unpassend sind. So muss man Musikwünsche von Patienten als Symbole für Stimmungen und für Bedeutungszusammenhänge interpretieren - und dies bietet dem Helfer und dem Patienten selbst einen wichtigen Verstehenszugang zu seinen Gefühlen. Musik hat ordnende, strukturierende Eigenschaften. Vor allem dem Rhythmus wird die ordnende Funktion in der Musik zugeschrieben. Tatsächlich strukturiert er die Zeit, und synchronisiert soziales Handeln ebenso wie er die unterschiedlichsten Reize - hören, singen oder spielen, sich bewegen - in Gleichzeitigkeit bringt und koordiniert. Aber es ist nicht allein der Rhythmus. Vielmehr ist es die Form eines Musikstücks, das einen deutlichen Anfang und ein deutliches Ende hat, und die Melodie, deren Abfolge immer gleich ist. Beides trägt dazu bei, dass Musik sehr viel einfacher und klarer strukturiert ist als die Sprache, bei der man nie sicher sein kann, welche der vielen Wort- und Satzbildungsmöglichkeiten im nächsten Moment vom Gesprächspartner benutzt werden. (Deshalb hören Schwer hörige Musik besser als Sprache.) So mündet die mit Musik reaktivierte oder verstärkte Emotionalität, deren Ungeordnetheit Patient wie auch Helfer zunächst eher erschrecken könnte, aufgrund der strukturierenden Kraft der Musik in eine begreifbare Form.

  Musik ist erinnerungsauslösend

 Diese Eigenschaft verbindet die beiden vorgenannten Eigenschaften in folgender Weise: Die einfache Struktur der Musik ist eine der Grundlagen für die Erinnerungsträchtigkeit der Musik. Die gute Merkbarkeit ist es, die Melodien zu Ohrwürmern werden lassen - etwas, was in der Sprache nur in ähnlich gut merkbaren Formen wie Gedichten, Gebeten oder ritualisierten Geschichten vorkommt ("Es begab sich aber zu der Zeit..."). Musik tritt im Leben eines Menschen meist als Begleiterin sehr emotionalisierter sozialer Situationen auf, und verstärkt und vertieft gleichzeitig die situative Emotionalität. Dieses Erlebnis verbindet sich wiederum für immer mit der Musik, die in die Situation erklang. Dadurch wird die Musik zum Träger für die Erinnerung an diese Situation. In anderen Worten: die Musik, zu der ich frisch verliebt mit einem Mann tanze, hat eine diese Liebe verstärkende Wirkung. Dadurch wird die Musik zu einem Symbol für das Gefühl in der Situation. Diese Symbolik – und mit ihr die Gefühle – daran zeigt sich der Satz besonders gut, der über meinem Beitrag steht: Gefühle altern nicht – Diese Symbolik ist jederzeit abrufbar, bis ins hohe Alter - und - auch bei schwersten Gedächtnisstörungen. Musik scheint - wie es auch bei neurologischen Patienten beobachtet wird - resistent gegen viele Formen des Vergessens. Die Patienten nutzen klugerweise selbst eine gute Strategie der Krankheitsbewältigung: Das verstärkte Verweilen in der Vergangenheit. Musik hilft ihnen dabei besonders gut, weil - wie schon gesagt - bei dieser Form der Erinnerungsarbeit das Denken zunächst nicht benötigt wird. Das Denken kann aber, wie ein Fallbeispiel noch zeigen wird, durch die Reaktivierung der Emotionalität wieder angeregt werden. Mit den Erinnerungen werden nämlich gleichzeitig die dazugehörigen Handlungsstrategien reaktiviert, und gleichzeitig auch aktualisiert, weil sie direkt in musikalisches und soziales Handeln umgesetzt werden.

 Musik ist kreativitätsfördernd .
   Sie verführt geradezu zum Spielen, Experimentieren, Ausprobieren von neuen Klängen, wozu in der Musiktherapie meist einfach spielbare Instrumente benutzt werden. (Sie können solche Instrumenten an unserem Stand ausprobieren!) So ist sie in der Lage, in sich verschlossenen Patienten dazu zu verhelfen, die Urheberschaft und die eigene Gestaltungskraft wieder zu entdecken, neue Ausdrucksformen zu finden, alte, nicht mehr taugliche Handlungsmuster mit neuen zu ersetzen. Dies setzt allerdings voraus, dass der Patient in der Lage ist, die neuartigen Klänge mit seinem Selbst in Verbindung zu bringen. Verwirrte Patienten können durch unbekannte Räume, Materialien, Geräusche und also auch Klänge zusätzlich verwirrt werden. So würde diese Art der Herausforderung von Kreativität nicht fördernd, sondern hemmend wirken. Das heißt aber nicht, dass es so etwas wie Kreativität in der Arbeit mit Verwirrten nicht gibt. Ist es gelungen, das Gefühl des Patienten zu seinem Selbst mit Hilfe von Erinnerungen zu reaktivieren, stellt sich Kreativität fast von selbst ein: Alte, aus der Biographie bekannte Formen kreativen Handelns werden wiedergefunden, wie z.B. das in der Generation noch gut beherrschte Stegreifreimen auf altbekannte Melodien. Musik ist vergemeinschaftend und fördert Interaktion.

In der Musik ist es - anders als in der Sprache - möglich, gleichzeitig zu sprechen und zu hören. Ist die Sprache dialogisch angelegt, so spricht man in der Musik gewissermaßen im Chor. Allein das Erleben eines rhythmischen oder klanglichen Eingebettetseins und Dazugehörens kann schon eine heilsame Wirkung für Patienten haben, für die es ansonsten schwer ist, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Gestärkt durch dieses Erleben, und dadurch, dass es ein gegenseitiges wortloses Verstehen gibt, werden Einzelaktionen und Interaktionen möglich, wird kommunikatives Verhalten angeregt und geübt. Gemeinsames musikalisches Handeln hat überdies stark integrativen Charakter, denn es kann über die unterschiedlichsten Formen von Störungen der Beteiligten hinweg betrieben werden. Wie auch bei der Kreativität können hierbei stark verwirrte Patienten allerdings leicht überfordert werden. Erstens dann, wenn die Klänge und Rhythmen nicht denen entsprechen, die sie kennen, wenn z.B. in einer Gruppe zu viele unterschiedliche musikalische Erfahrungen und Bedürfnisse zusammenkommen. Zum anderen, wenn es den Patienten nicht mehr möglich ist, sich auf mehr als einen fremden Menschen einzustellen. Hier sind Einzeltherapien vorzuziehen.

 
Musik ist bewegungsfördernd
 
Wenn Musik emotionalisierend ist, heißt das, dass sie innere Bewegung auslöst. Ein großer Bereich der Musik löst zudem direkt äußere, meist tänzerische, Bewegungen aus. Die Ordnungskraft der Musik für äußere Bewegung ist offensichtlich. Die Motivation zu tanzen ist aber immer auch eine emotionale, und diese, wie wir nun wissen, eng mit Erinnerungen verknüpft: Nur der "richtige" Walzer, der aber mit großer Verlässlichkeit, bringt "Lahme zum Gehen", lässt Alte wieder jung werden, und erlaubt überdies durch die starke Geregeltheit der Paartänze eine ansonsten für alte Menschen nur noch schwer herstellbare Intimität von Körperkontakten.
 

2. Fallbeispiele wirksamen Einsatzes von Musik
Frau Schulz (Namen hier und im Folgenden geändert) wird mit einem gebrochenen Bein von einem Allgemeinkrankenhaus auf diegerontopsychiatrische Station überwiesen, weil sie alle Symptome einer schweren Demenz aufweist. Sie ist nicht ansprechbar, nichteinmal Blickkontakt ist möglich, emotionale Bewegung ist nicht spürbar, "affektiv verflacht" steht in der Krankenakte. So sitzt sie etwa drei Wochen fast regungslos im Aufenthaltsraum der Station. Nebenan, nur mit einer dünnen Falttür getrennt, findet die Gruppensingtherapie statt. Frau Schulz reagiert nicht auf Angebote, daran teilzunehmen, kann aber hören, was nebenan geschieht. In der vierten Woche, als die Musiktherapeutin nach der Stunde an ihr vorüber geht, blickt Frau Schulz sie an, mit Tränen in den Augen. Mühsam kann sie verständlich machen, dass sie gerne dabei gewesen wäre. Bei der nächsten Stunde nimmt sie teil. Sie fängt bei dem Lied "Ich hatte einen Kameraden" an zu weinen, macht deutlich, dass wir es nicht weiter singen sollen. Die Gruppe  akzeptiert das. In der folgenden Stunde wird dieses Lied wieder vorgeschlagen. Frau Schulz stimmt zu, fängt wieder an zu weinen, diesmal aber möchte sie, dass es weiter gesungen wird. Sie beginnt zu erzählen. Stückweise, über weitere Wochen, fügt sie ihre Erinnerungen zusammen, bis sie ihre Lebensgeschichte wieder komplett hat: Sie hatte geheiratet, zwei Wochen danach fiel ihr Mann im Krieg. In diesem Lied gibt es eine Zeile, die heißt: "Bleib Du im ew'gen Leben mein treuer Kamerad". Diesen Schwur hat sie zu ihrem gemacht: Sie blieb ihrem Mann immer treu, hat nie wieder geheiratet. Frau Schulz wurde nach Hause entlassen, wo sie – wie die vergangenen 60 Jahre ihres Lebens - allein und selbständig weiterlebte. Dies ist nun kein Wunder, das Musiktherapie vollbringen kann, denn Frau Schulz litt wegen eines Sturzes in ihrer Wohnung und einer folgenden Unterversorgung durch verspätete Hilfe, an einem Übergangssyndrom, das einer Altersdemenz täuschend ähnlich sein kann. Da sie - wie etwa 50% aller gerontopsychiatrischen Patienten einer großstädtischen Landesnervenklinik - keine Angehörigen hatte, die etwas über ihren früheren Zustand hätten berichten können, konnten keine biographischen Daten erhoben werden. Dennoch sollte dieses Beispiel hier angeführt werden, weil es wesentliche Mechanismen aufzeigt. Mehr oder weniger zufällig - für einen Musiktherapeuten natürlich weniger zufällig - wurde ein Lied gefunden, dem Frau Schulz eine hohe Bedeutung in ihrem Leben zugemessen hatte – wie viele Menschen ihrer Generation. Es gibt wohl kaum einen Soldaten, der nicht mit diesem Lied zu Grabe getragen wurde. Auch heute noch wird es von Veteranen zur Beerdigung gewünscht. Ja, es war in diesem Fall nicht nur ein Lied, es war nur eine einzige Zeile eines Liedes, in der 60 Jahre eines Lebens gewissermaßen codiert waren. Die mit der eindrucksvollen Melodie dieses Liedes reaktivierte Emotionalität, die zunächst an ihren Tränen sichtbar und für sie selbst und andere wieder spürbar wurde, setzte vage Erinnerungsbilder frei, um schließlich mit dem Wiederfinden von Worten für die Erzählung auch das Denken wieder zu ordnen. Frau Liebig, emotional ansprechbar, aber sprachlich nahezu unverständlich, war körperlich so schwach, dass sie nur selten an der Musiktherapie teilnehmen konnte. Wenn sie teilnahm, wurde deutlich, dass sie zwar Musik mochte, aber nicht die fand, die sie wirklich bewegte. Weder sang sie selbst mit, noch klärte sich ihre Desorientierung - auch nicht für Momente. Als ihre Schwäche so zunahm, dass sie nur noch im Bett liegen konnte, dort schnell unter großen Schmerzen litt, da sie wegen extrem schwachen Bindegewebes decubitös wurde, versuchte ich, ihre musikalischen Bedürfnisse genauer zu erforschen. Da Volkslieder, die in der Gruppensingtherapie vorwiegend gesungen wurden, scheinbar nicht relevant für sie waren, suchte die Musiktherapeutin nach alten Schlagern. Schnell stellt sich heraus, dass Frau Liebig besonders die Musik von Robert Stolz mochte. Nach kurzer Zeit des aufmerksamen Zuhörens schien sie sich aber gestört zu fühlen, wandte sich ab und wieder verstärkt ihren Schmerzen zu. Die Musiktherapeutin bot Frau Liebig einen Kopfhörer an, den sie sofort akzeptierte. Hörte sie nun Robert Stolz aus dem Kopfhörer, so schien sie in eine andere Welt zu versinken. Wo sie sonst bei jeder Berührung vor Schmerzen schrie, nahm sie es nicht mal mehr wahr, wenn sie umgebettet oder von den Krankengymnasten behandelt wurde. Was sie in dieser anderen Welt erlebte, konnte sie leider nicht mitteilen. Nur ihr entspanntes und friedliches Gesicht machten deutlich, dass es eine schöne Welt sein musste. Für Frau Liebig war also nicht nur wichtig, den richtigen Musikstil zu finden. Sie mochte nur einen einzigen Komponisten. Zum anderen war das Hören von Musik von Bedeutung, was mit dem bevorzugten Musikstil zusammenhängt: Bei dem Versuch, Schlager selbst zu singen, scheitert man schnell - jedenfalls sind sie zum Singen sehr viel weniger geeignet als Volkslieder. Schlager hört man, und gegebenenfalls singt man sie dann mit. Und schließlich ist auch noch die Form des Hörens von Bedeutung, wie Frau Liebigs eindeutige Bevorzugung des Kopfhörers deutlich macht. Diese ist nicht verwunderlich, wenn man die Entwicklung der Musikmedien unseres Jahrhunderts kennt: Bei Einführung des Rundfunks waren Lautsprecher sehr wenig verbreitet, denn sie waren noch zu teuer. Man hörte lange Zeit Radio ausschließlich mit Kopfhörern. Welche konkreten biographischen Erfahrungen Frau Liebig damit verband, konnte sie leider nicht mitteilen. Dass es aber eine alte und vertraute Erfahrung gewesen sein muss, wurde an ihrer entspannten Mimik deutlich.

Bevor nun noch ein Negativbeispiel folgt, sollen noch einige Dimensionen musikalisch-biographischer Bedeutungen in kürzerer Form aufgezeigt werden. Da werden mit Jagdliedern alte, nie erfüllte Berufswünsche wieder wach, was es einem depressiven Patienten ermöglicht, überhaupt etwas von sich zu erzählen. Mit Schlafliedern wird eine höchst unruhige, verwirrte Frau entspannt und klar, weil sie dort ein Gefühl der Geborgenheit erinnert. Schließlich nimmt sie - eigentlich inkontinent - das Bedürfnis, zur Toilette zu gehen wieder wahr, weil sie mit den Schlafliedern auch das rituelle abendliche zur Toilettegehen assoziiert. Da ist eine Patientin, deren Wiener Sozialisation sie gelehrt hat, freie Texte auf Heurigen-Melodien in der Art eines Hans Moser zu dichten, darin ihre Befindlichkeit in Worten auszudrücken, was sie ohne Melodie sprachlich nicht mehr kann, und wofür die preußischen Lieder ungeeignet sind. Die Fähigkeiten verwirrter, sprach gestörter Menschen, einen Liedtext mit 6 Strophen noch fehlerfrei zu erinnern und auszusprechen, ist inzwischen allgemein bekannt. Die Achtung dieser verbliebenen Fähigkeit und Hebung dieser Schätze bringt für Patienten wie auch für Helfer großen inneren Reichtum. Frau Krause aber reagiert gar nicht auf Musik. Wird sie angesprochen, z.B. ob sie Hunger habe, ob sie mit singen wolle, ob es ihr gut gehe - sie sagt immer die gleichen Sätze: "Ich bin Lieschen Krause, ich stamme aus Ostpreußen. Ich war eine gute Turnerin. Gräfin Dönhoff hat immer gesagt, Lieschen mach so weiter." Auf einem Faschingsfest blüht Frau Krause auf. Nicht wegen der Musik, wegen des Tanzes oder des Essens. Die Girlanden erinnern sie an ein Turnfest, auf dem sie sich immer so wohl gefühlt hat, und Lob für ihre Leistungen erhielt. Es ist anzunehmen, dass Frau Krause kaum bedeutungsvolle musikalische Erfahrungen in ihrem Leben gemacht hat. (Ich habe selten sangesfreudige Ostpreußen kennen gelernt...) Sicher ist aber, dass die Erfahrungen der Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen - durch die Gräfin Dönhoff - alle anderen emotionalen Erlebnisse in den Schatten stellten. So kann Musik bei Frau Krause keine erinnerungsaktivierende, und somit auch keine andere Wirkung haben.3. Kenntnisse und Kompetenzen des Musiktherapeuten
Wie alle Psychotherapeuten, müssen auch Musiktherapeuten über ein generalisiertes Wissen um biographisch potentiellbedeutsame Erfahrungen verfügen. Dies ist in der Arbeit mit altersdementen Patienten besonders wichtig, da diese selbst nur noch bruchstückhaft ihre Erfahrungen vermitteln können. Soll ihnen ermöglicht werden, diese Erfahrungen wieder besser zusammenzufügen, um die Orientierung zu ihrem Selbst, das Gefühl der Identität zu stärken, so muss der Therapeut in diesem Wissen voraus sein. Besonders die kohorten- oder generationsspezifischen Unterschiede muss er kennen. Besonders deutlich wird der generationelle Unterschied bei Musik, denn diese unterliegt einem starken kulturellen Wandel, ja sie symbolisiert geradezu Generationswechsel. In diesem Jahrhundert wurde die Schallplatte, das Radio, der Tonfilm und das Fernsehen erfunden. Alte Menschen haben ihre frühesten musikalischen Erfahrungen noch ohne all diese technischen Entwicklungen gemacht. Dafür kann aber - wie bei Frau Liebig - die Ersterfahrung der neuen Form des Musikhörens - mit Kopfhörer hören - auch besonders beeindruckend gewesen sein. Musikalische Erfahrungen prägen sich aber im Vergleich mit z.B. der Mode wesentlich fester in das Gedächtnis, werden zu Gewohnheiten, die man weder ablegen will noch ablegen kann. Dass sie sich so fest in das Gedächtnis eingraben, enthält die Chance, dass sie auch bei Gedächtnisstörungen noch abrufbar sind. Sie müssen dafür aber sehr genau reproduziert werden, wie bei allen Fällen gezeigt wurde. In diesem Sinne lernt der Therapeut besonders auch in der Gruppenarbeit von den alten Patienten direkt, weil die Gruppenmitglieder untereinander ihre Vorlieben, Befindlichkeiten und Wertvorstellungen besser verstehen, denn sie sind - im Gegensatz zum Therapeuten - Mitglieder einer Generation. Darüber hinaus hat ein Musiktherapeut in seiner Arbeit mit einigen musikbezogenen Klischees aufzuräumen. Eines davon heißt beispielsweise, Musik sei "völkerverbindend", also allgemeinverständlich und für jeden Menschen gut. Das mag für gesunde Menschen gelten. Menschen, die ihre Orientierung verloren haben, sind darauf angewiesen, sich an Bekanntem, Vertrautem festhalten zu können. Dazu gehört auch, dass ihnen, wie Frau Krause, Musik eben nichts Vertrautes ist. Und wie speziell bei der Wienerin mit ihren Heurigen-Liedern aufgezeigt wurde, ist Musik für Altersdemente nicht allgemeinverständlich. Der Unterschied zwischen der Wiener und Berliner Musikkultur ist für sie so groß wie für Gesunde der Unterschied zwischen mitteleuropäischer und chinesischer Musik. 
Ein anderes Klischee heißt: Musik ist immer mit positiven Erinnerungen besetzt. Das ist zwar vorwiegend der Fall, deshalb hat sie auch oft so etwas Tröstendes. Im Fall von Frau Schulz konnte aber gezeigt werden, durch welch schmerzhafte Erinnerungen Musik führen kann. Der Musiktherapeut muss in der Lage sein, diese mitzutragen. Das gelingt ihm nur, wenn er die Musiktherapiestunden strukturell möglichst offen lässt. Hingegen ist leider oftmals zu lesen und zu sehen, (z .B. "Musiktherapie mit alten Menschen", ein Video-Lehrfilm, Vincentz-Verlag) dass Musiktherapie-Stunden eher vorgefertigten Unterhaltungs-, Beschäftigungs- oder Kreativitätsübungsprogrammen gleichen, die - angefüllt mit leistungsbezogenen Aufgabenstellungen - eine Besinnlichkeit auf die Erfahrung des Selbst nicht zulassen. Schließlich setzt sich der Musiktherapeut auch für Musikgewohnheiten alter Menschen ein, die nicht unmittelbar mit Therapie zu tun haben. Dazu kann gehören, dass er darauf achtet, dass auf einer Station nicht ununterbrochen "irgendwelche" Musik aus "irgendwelchen" - für den Patienten nicht erkennbaren Schallquellen dringt. Wir jungen (Helfer) brauchen heutzutage viel Hintergrundmusik. Wir sind es gewohnt - wollen es nicht missen, ja, können scheinbar Stille auch nur noch schwer ertragen. Alte Menschen aber sind es gewohnt, nicht ununterbrochen Musik zur Verfügung zu haben. Sie mussten das Grammophon immer wieder aufziehen, mussten Strom sparen, hatten keine so große Plattensammlung, das Radio machte noch häufiger Sendepausen, usw. Das führte dazu, dass der Musik - wenn sie denn schon mal zu hören war - mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde. So kann es für desorientierte Patienten zusätzlich Verwirrung stiften, wenn sie ihr Aufmerksamkeit auf Musik richten, und gleichzeitig Gespräche, das Mittagessen, oder andere Tätigkeiten, von ihnen verlangt werden. Musiktherapeuten, in der Arbeit mit Altersdementen, sind also Anwälte für   die Befriedigung des Grundbedürfnisses nach Musik - das ich hiermit den meisten Menschen unterstelle, und das mit dem  Eintreten von Krankheit oder der Unterbringung in eine Institution nicht verschwindet - im Gegenteil, vielleicht sogar noch wächst. den Erhalt oder die Reaktivierung ganz persönlicher, individueller musikalischer Bedürfnisse den Erhalt oder die Reaktivierung der Emotionalität      den Erhalt oder die Reaktivierung des Gefühls der Identität, der Orientierung zum Selbst
Um dieses leisten zu können, sind Musiktherapeuten - neben ihren allgemeinen therapeutischen und psychodynamischen Kenntnissen - Spezialisten für die historischen und kollektiven Bedeutungen von Musik und für die individuellen Bedeutungen von Musik im Lebenslauf eines Menschen. Ich habe an dieser Stelle etwas von den ganz speziellen Ansätzen der Musiktherapie für Altersdemente berichtet. Musiktherapeuten haben noch mehr Möglichkeiten, die sich aber nicht wesentlich unterscheiden von denen, die sie mit Patienten anderer Krankheitsbilder nutzen, wie z.B. taktile Stimulation, Wahrnehmungssensibilisierung, kathartische Aktionen, also Ausleben von Aggressivität auf Instrumenten, usw. Um darüber etwas zu erfahren, dient der schon genannte Indikationkatalog, sowie weiterführende Literatur. 

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  Ergänzung zu Bericht 13
    Die dritte, mystische (oder  merkurial-geistige) Bedeutungsebene aber enthält verschlüsselte Hinweise auf die zugrunde liegendengeometrischen Gesetze der kontinuierlichen energetischen Schöpfung. Das Verblüffende dabei ist: Schon hier werden Bezüge zu Herzen und zur Herzspirale als Beispiel für den allgemeinen  Schöpfungsprozess  hergestellt. Das enthüllen Stan Tenens Entschlüsselungen des Textes. 

Tenens Sprachforschungen zufolge soll bereits der Name „Smaragdtafel“ und die Geschichte ihrer Auffindung auf die besondere Licht- und Schwingungsgeometrie des Herzens hinweisen. In der arabischen Überlieferung des Textes der Smaragdtafel findet Belinas die heiligen Texte in einer dunklen Kammer. Nach Tenen bedeutet der Name „Belinas“ im  Hebräischen „Meister des Herzens“ oder „Meister der Wunder“.  Auch das Wort „Smaragdtafel“ enthält eine geheime Botschaft: „Smaragd“ bedeutet im  Hebräischen wörtlich „Blitz“ und „Selbstaktion“ oder  „Selbstgehalt“.  Und  das  Wort  „Tafel“  besteht  aus zwei  Wörtern,  die mit  „Flame“  und  „Umkreis“  oder  „Umgebung“ übersetzt werden können. So würde „Smaragdtafel“ im  Hebräischen bedeuten: „eine sich selbst enthaltende (erzeugende) Blitz-Flamme, die eine Umgebung (Umkreis) entfaltet“. Mit dieser Blitz-Flamme aber ist nach Tenen nichts anderes gemeint als die wie eine Flamme züngelnde und flackernde Goldene Spirale der „Lichtsprache“. Indem  die Flammen-Spirale am  Punkt ihrer größten Verdichtung „eine Umgebung“ – oder eine Tafel (!) – „entfaltet“,  können sich auf dieser Fläche die Lichtbuchstaben abbilden.

Sie  sind  der  geheime,  nie als  aufgeschriebene  und doch bei  jede Schreiben als einzelne Buchstaben „zitierte“  mystische Text der Smaragdtafel. Die „Tafel“ entspricht also einem Schnitt durch die Mitte des Donut-Rings – quasi seiner Äquator-Ebene. In der Alchemie wird diese sich entzündende Blitz-Flamme als „Feuerschrack“ bezeichnet, der das Herz „verwandelt“ – ihm  kommt im Lichtkörper-Prozess eine große Bedeutung zu, worauf im  Kapitel „Der Mensch im  Nigredo“ näher eingegangen wird.

   Ist es bloßer Zufall, dass der Smaragd auch in den jahrtausendealten Schriften  des  Ayurveda  dem Herzen  zugeordnet  wird?.  Der Smaragd gilt dort als bester Quell für jenes Planeten-Licht, durch das das Herz-Chakra ernährt wird. So ist auch bei den alchemistischen Edelstein-Mitteln  die  Smaragd-Essenz  dem   Herzen  und dem  Herz-Chakra zugeordnet.
Edelstein-Essenzen

Schätze der Alchemie: Edelstein-Essenzen, Ulrich Arndt, ISBN 3-934647-41-3

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Diese Tontherapie PRIMUSONA entstand aus Liebe zum Wohlfühlen.
 
Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.
  
                                                                                             Jean Jaurés