
In
Vorbereitung
für Ihr Baby!
Filmbericht
| |
| |
|
|
Um die Seite
Information nicht zu sprengen, finden Sie hier die ergänzenden Texte der Berichte von der Seite "Information".
|
|
|
| |
Ergänzung
zu Bericht 2
Die Bandscheiben sind die
Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule. Durch
Überbelastung Schlechtes Heben, schweres Tragen, unnatürliches
Sitzen.......), aber auch durch austrocknen im Alter können sie ihre
physiologische Funktion verlieren. Die Symptome reichen vom steten
Rückenschmerz, über Bewegungseinschränkung und den Ischiasanfall, bis
hin zu allen Schweregraden des Bandscheibenvorfalls.
Bei allen diesen Beschwerden kann die musikorientierte
Klangtherapie sehr gut eingesetzt werden. Bei schweren Formen
als begleitende Maßnahme zur ärztlichen Therapie. Bei leichten
Beschwerden, in der Rehabilitation in der Gesunderhaltung und vor allem
in der Prophylaxe als alleinige Dauertherapie.
Besonders ältere Menschen, die unter den "altersbedingten
Bandscheibenbeschwerden" leiden sprechen sehr gut auf die
Behandlung an. Bei diesen Menschen sind die Bandscheiben meist durch
Austrocknung bedroht. Die Schwingungen der Klangschalen bringen die
Bandscheiben wieder dazu, Wasser einzulagern. Ich vergleiche dies gerne
mit einem Schwammtuch, das, wenn es trocken ist hart und brüchig wird.
Hat es sich hingegen mit Wasser vollgesogen, so wird es wieder wunderbar
elastisch. Egal in welchem Alter, die Bandscheiben können sich immer
wieder Regenerieren und viele Patienten konnten schon durch
regelmäßige Klangtherapie eine drohende Operation abwenden.
Körperpflege
Die tägliche Körperpflege ist einer der Haupteinsatzgebiete der
individuellen Aromatherapie. Hautlotionen, Cremen, Duschgels,
Haarshampoos, Schaumbäder, Massageöle und vieles mehr mische ich nach
ihren Wünschen und Bedürfnissen. Natürlich und ohne
chemische Zusätze Pflegen sie ihren Körper und machen ihn
widerstandsfähig gegen die Belastungen der Umwelt und das sogar auf
eine kostengünstige Variante.
Selbstverständlich ist eine regelmäßige musikorientierte
Klangtherapie wunderbar für die Haut und ihren
Wasserhaushalt. Sie hält sie jung und straff.
Menstruationsbeschwerden
Ob jung oder älter, viele Frauen leiden Monat für Monat unter
Schmerzen im Unterleib, die nicht selten in den Kreuz- und Lendenbereich
ausstrahlen. Auch da bringen die sanften Schwingungen der Klangschalen
rasche Hilfe und eine weitgehende Beschwerdefreiheit.
Leider wird viel zu häufig übersehen, dass Regelschmerzen auch ihre
Ursache im Unterbewusstsein haben können. In diesen Fällen habe ich
sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von musikorientierter
Klangtherapie und psychoenergetischer Beratung gemacht.
Muskelverspannungen
Wer von uns hat nicht schon einmal an Muskelverspannungen, zum Beispiel
im Schulter und Nackenbereich gelitten. Oftmals ist dieser Zustand eine
immer wiederkehrende Erscheinung. In einer tiefen, ganzheitlichen
Entspannung, wie bei der musikorientierter
Klangtherapie kann sich der Muskel nachhaltig und schmerzfrei
regenerieren. Zusätzlich zu den Klängen kommen bei diesen Beschwerden
auch ätherische Öle, wie Rosmarien, Wacholder oder Lavendel in einem
Johanniskrautmassageöl als sanfte Aromamassage zu Einsatz.
Stressbeschwerden
Stress ist aus unserer viel zu schnelllebigen Zeit leider nicht mehr
wegzudenken. Hier ist Ruhe und tiefe Entspannung zusammen mit einem
loslassen vom Zeitgefühl gefragt. Gerade dafür eignet sich die musikorientierte
Klangtherapie hervorragend. Nicht nur die zart gespielten
Klangfolgen, sondern auch bewusst eingesetzte Rhythmen bringen den
Körper und die Seele wieder zu einer gesunden Harmonie. Dabei helfen
uns auch ausgewählte Düfte aus der Duftlampe im Raum.
Verletzungen
Egal ob geschlossene oder offene Verletzungen wie zum Beispiel
Prellungen, Verbrennungen oder Wunden heilen viel schneller wenn das neu
wachsende Gewebe mit Klängen aktiviert wird. Ätherische Öle wie
Imortelle bei Prellungen und Blutergüssen, Lavendel bei Verbrennungen
oder Teebaumöl bei Wunden entfalten ihre Wirkung viel besser ihre
Wirkung. Bei der musikorientierte Klangtherapie
stören au Verbände nicht, selbst Knochenbrüche können mit
Gips behandelt werden, wein die Schwingungen durch den Verband ohne
Probleme übertragen werden.
Neben
einer regelmäßigen Ganzkörperbehandlung empfehle ich den täglichen
Einsatz einer Klangschale zu Hause
So
gibt es immer wieder eine Ursache die man dahinter suchen kann und immer
wieder findet man etwas, was man behandeln könnte. Gerade solche
Krankheitsbilder sind es, die sich hervorragend für ganzheitliche
Therapieformen, wie es die musikorientierte
Klangtherapie ist eignen. Wer recht- und frühzeitig mit der musikorientierte
Klangtherapie beginnt, um dem Körper zu helfen die
Umstellungen, die der Wechsel bei der Frau mit sich bringt zu bewältigen
betreibt aktive Vorsorge Osteoporose gar nicht erst zu bekommen.
Das
breite Klangspektrum, das die musikorientierte
Klangtherapie mit ihren sanften Klangfolgen und Melodien dem
ganzen Körper anbietet ist daher eine der besten Prophylaxemöglichkeiten
auf dem Gebiet der ganzheitlichen Therapieformen.
|
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt |
|
|

|
Ergänzung zu Bericht 3
Geschichte der Klangtherapie: Meist wurden Klänge zur Heilung von
Schamanen im Rahmen von Heilungszeremonien eingesetzt. Diese Riten waren
vielfach mit spirituellen Praktiken verknüpft, bei denen der Schamane
mit Hilfe monotoner, sich stets wiederholender Gesänge, begleitet vom
gleichförmigen Rhythmus zum Beispiel einer Trommel sich oder den
Patienten in Trancezustände versetzte, um mit der geistigen Welt
Verbindung aufzunehmen. Die Musik war dabei das Medium für den Übergang
in andere Bewusstseinszustände, in die entweder der Kranke selbst oder
der Behandler versetzt werden sollte. Dieser Brauch hat sich bei vielen
Naturvölkern bis heute erhalten.
Was
für Wirkungen hat die Klangtherapie? Man geht davon aus, dass Klänge
bzw. Musik ganz bestimmte psychologische und energetische Wirkungen auf
den Körper haben. Nach den Augen sind die Ohren die wichtigsten
Sinnesorgane des Menschen. Schon im Mutterleib können wir hören. Das
macht man sich bei der Klangtherapie zu nutze, indem man Musik
verwendet, die ganz bestimmte Gefühle und Reaktionen auslöst. So
wirken mache Klänge anregend, andere aber beruhigend. Die Klangtherapie
stützt sich darauf, dass Klänge in der Lage sind, auf das Bewusstsein
zu wirken. Im Handel gibt es somit schon diverse Musikprogramme, die man
für die Klangtherapie verwenden kann. Aber auch die durch bestimmte
Rhythmen hervorgerufenen Vibrationen werden in der Klangtherapie
genutzt. Durch die Schallwellen und deren Resonanzeffekt im Körper soll
die Klangtherapie ihre Wirkung entfalten. So soll jedes Organ und Gewebe
eine ganz spezielle Resonanzfrequenz haben.
Was
für Instrumente benutzt man bei der Klangtherapie?
Eigentlich sind die Instrumente bei der Klangtherapie nicht festgelegt
(vor allem nicht bei der Therapie mit Musik). Am besten eignen sich für
den Resonanzeffekt aber solche, die einen dauerhaften Ton hervorbringen
können. Am einfachsten kann man die menschliche Stimme zur
Klangtherapie nutzen: durch Singen. Das so genannte „Singen der
Resonanztöne“ soll z.B. eine klar erkennbare Vibration im Körper
hervorrufen, die in der Lage ist, auch akute Probleme zu behandeln.
Diese Art des Singens wird aber auch in der Meditation benutzt. Bekannt
ist z.B. auch das indische Mantra „OM“, das ebenfalls hiermit
„verwandt“ ist.
Wo
setzt man die Klangtherapie noch ein?
Grundsätzlich soll es auch möglich sein, die Klangtherapie im Rahmen
der Akupunktur einzusetzen, indem man die Akupunkturpunkte und Meridiane
mit Klängen beschallt (ähnlich wie es auch bei der Farbtherapie
gehandhabt wird).
Klangtherapie
und Chakratherapie
Eine
wichtige Rolle spielt die Klangtherapie aber im Rahmen der
Chakratherapie. Hierbei werden die sieben Energiezentren (= Chakren) mit
bestimmten Klängen beschallt. In dem entsprechenden Chakra soll es dann
zu intensiven Vibrationen kommen, die durch die aufgenommene Energie
eine heilende Wirkung entfalten. Autor:
Petra Höntgesberg
Klangtherapie
Der heilsamen Wirkung des Klanges wurde schon von jeher Bedeutung
für das menschliche Empfinden beigemessen.
Die Menschen lassen sich über den Klang von allen möglichen
Umgebungsgeräuschen, worunter auch die menschliche Stimme fällt, bereits im
Mutterleib zwar noch weitgehend undifferenziert,
beeinflussen. Im Laufe seiner Entwicklung nimmt die
Differenzierungsmöglichkeit zu, die Welt wird dem
Mensch dadurch vertrauter. Bestimmte Töne, Tonfrequenzen, Gesänge
und Melodien werden speziell auch zu Heilungszwecken eingesetzt. In
vielen Völkern setzt der Schamane oder Heiler monotone
Gesänge mit gleichbleibendem Rhythmus ein. Der Einsatz der
Trommel begünstigt Trancezustände, in denen es möglich ist, Heilung für
den Kranken zu bewirken. Entweder versetzt sich der Heiler und/ oder
den Patienten in Trance. Die verwendeten Klanginstrumente sind
recht unterschiedlich und oftmals von der Kultur des Anwenders abhängig.
Heilungen werden in Ritualen oder Behandlungen, z.B. durch tibetische
Klangschalen, australische Didgeridoos, Naturgeräusche, klassische
Musikinstrumente westlicher
oder östlicher Prägung ( Flöten, Gitarren, Sitars u.a.) oder auch
durch elektronische Synthesizermusik
bewirkt.
Inzwischen
existiert eine große Auswahl von CD Musik auf dem Markt, welche die
Leute je nach Interesse und
Bedarf einsetzen. Die modernen elektrischen Anlagen ermöglichen so eine
zeitlich unbegrenzte Nutzung
durch Kassetten, CDs und LPs. Die angebotene Musik reicht über die
multikulturelle Auswahl von Entspannungs-,
Motivations- oder Gesangseinlagen, die auf ganz spezielle Weise gespielt
und zusammengestellt sind, um bestimmte Wirkungs- und Heilweisen zu
erreichen. Der Herz- und Atemrhythmus spielt bei dieser Musik eine Rolle. Der Hörer
soll mit den ablaufenden Rhythmen synchronisiert werden. Ständig ist
der Mensch über die Ohren mit seiner Welt in Kontakt. Neben der
direkten sprachlichen Kommunikation
spielen die Umgebungsgeräusche eine maßgebliche Rolle für unser
Gesamtbefinden. Es gehört untrennbar zu unserer Existenz dazu und ist
mit einer gewissen Acht- und Wachsamkeit gepaart.
Musik spricht die Menschen auf einer Ebene der Gefühle an.
Verschiedene Gemütszustände werden durch die Musik ausgelöst, so wird
z.B. durch sakrale Musik eine feierliche Stimmung hervorgerufen, fröhliche
Musik beschwingt und aktiviert, bestimmte Trommelschläge versetzten in
Trance usw..
Besonders im therapeutischen Bereich kann man die
unterschiedliche Wirkung, die der Klang beim Menschen auslöst, auf
einer Ebene einsetzen, welche die Blockaden des Verstandes umgehen.
Dadurch wird die Anwendung der Klangtherapie zum universellen Medium,
welches zur Unterstützung und Heilung von Krankheiten eingesetzt werden
kann.
Interessante Links zum Thema:
http://www.sanfte-therapien.de/
|
|
|
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt |

|
Ergänzung zu Bericht 3
Geschichte der Klangtherapie: Meist wurden Klänge zur Heilung von
Schamanen im Rahmen von Heilungszeremonien eingesetzt. Diese Riten waren
vielfach mit spirituellen Praktiken verknüpft, bei denen der Schamane
mit Hilfe monotoner, sich stets wiederholender Gesänge, begleitet vom
gleichförmigen Rhythmus zum Beispiel einer Trommel sich oder den
Patienten in Trancezustände versetzte, um mit der geistigen Welt
Verbindung aufzunehmen. Die Musik war dabei das Medium für den Übergang
in andere Bewusstseinszustände, in die entweder der Kranke selbst oder
der Behandler versetzt werden sollte. Dieser Brauch hat sich bei vielen
Naturvölkern bis heute erhalten.
Was
für Wirkungen hat die Klangtherapie? Man geht davon aus, dass Klänge
bzw. Musik ganz bestimmte psychologische und energetische Wirkungen auf
den Körper haben. Nach den Augen sind die Ohren die wichtigsten
Sinnesorgane des Menschen. Schon im Mutterleib können wir hören. Das
macht man sich bei der Klangtherapie zu nutze, indem man Musik
verwendet, die ganz bestimmte Gefühle und Reaktionen auslöst. So
wirken mache Klänge anregend, andere aber beruhigend. Die Klangtherapie
stützt sich darauf, dass Klänge in der Lage sind, auf das Bewusstsein
zu wirken. Im Handel gibt es somit schon diverse Musikprogramme, die man
für die Klangtherapie verwenden kann. Aber auch die durch bestimmte
Rhythmen hervorgerufenen Vibrationen werden in der Klangtherapie
genutzt. Durch die Schallwellen und deren Resonanzeffekt im Körper soll
die Klangtherapie ihre Wirkung entfalten. So soll jedes Organ und Gewebe
eine ganz spezielle Resonanzfrequenz haben.
Was
für Instrumente benutzt man bei der Klangtherapie?
Eigentlich sind die Instrumente bei der Klangtherapie nicht festgelegt
(vor allem nicht bei der Therapie mit Musik). Am besten eignen sich für
den Resonanzeffekt aber solche, die einen dauerhaften Ton hervorbringen
können. Am einfachsten kann man die menschliche Stimme zur
Klangtherapie nutzen: durch Singen. Das so genannte „Singen der
Resonanztöne“ soll z.B. eine klar erkennbare Vibration im Körper
hervorrufen, die in der Lage ist, auch akute Probleme zu behandeln.
Diese Art des Singens wird aber auch in der Meditation benutzt. Bekannt
ist z.B. auch das indische Mantra „OM“, das ebenfalls hiermit
„verwandt“ ist.
Wo
setzt man die Klangtherapie noch ein?
Grundsätzlich soll es auch möglich sein, die Klangtherapie im Rahmen
der Akupunktur einzusetzen, indem man die Akupunkturpunkte und Meridiane
mit Klängen beschallt (ähnlich wie es auch bei der Farbtherapie
gehandhabt wird).
Klangtherapie
und Chakratherapie
Eine
wichtige Rolle spielt die Klangtherapie aber im Rahmen der
Chakratherapie. Hierbei werden die sieben Energiezentren (= Chakren) mit
bestimmten Klängen beschallt. In dem entsprechenden Chakra soll es dann
zu intensiven Vibrationen kommen, die durch die aufgenommene Energie
eine heilende Wirkung entfalten. Autor:
Petra Höntgesberg
Klangtherapie
Der heilsamen Wirkung des Klanges wurde schon von jeher Bedeutung
für das menschliche Empfinden beigemessen.
Die Menschen lassen sich über den Klang von allen möglichen
Umgebungsgeräuschen, worunter auch die menschliche Stimme fällt, bereits im
Mutterleib zwar noch weitgehend undifferenziert,
beeinflussen. Im Laufe seiner Entwicklung nimmt die
Differenzierungsmöglichkeit zu, die Welt wird dem
Mensch dadurch vertrauter. Bestimmte Töne, Tonfrequenzen, Gesänge
und Melodien werden speziell auch zu Heilungszwecken eingesetzt. In
vielen Völkern setzt der Schamane oder Heiler monotone
Gesänge mit gleichbleibendem Rhythmus ein. Der Einsatz der
Trommel begünstigt Trancezustände, in denen es möglich ist, Heilung für
den Kranken zu bewirken. Entweder versetzt sich der Heiler und/ oder
den Patienten in Trance. Die verwendeten Klanginstrumente sind
recht unterschiedlich und oftmals von der Kultur des Anwenders abhängig.
Heilungen werden in Ritualen oder Behandlungen, z.B. durch tibetische
Klangschalen, australische Didgeridoos, Naturgeräusche, klassische
Musikinstrumente westlicher
oder östlicher Prägung ( Flöten, Gitarren, Sitars u.a.) oder auch
durch elektronische Synthesizermusik
bewirkt.
Inzwischen
existiert eine große Auswahl von CD Musik auf dem Markt, welche die
Leute je nach Interesse und
Bedarf einsetzen. Die modernen elektrischen Anlagen ermöglichen so eine
zeitlich unbegrenzte Nutzung
durch Kassetten, CDs und LPs. Die angebotene Musik reicht über die
multikulturelle Auswahl von Entspannungs-,
Motivations- oder Gesangseinlagen, die auf ganz spezielle Weise gespielt
und zusammengestellt sind, um bestimmte Wirkungs- und Heilweisen zu
erreichen. Der Herz- und Atemrhythmus spielt bei dieser Musik eine Rolle. Der Hörer
soll mit den ablaufenden Rhythmen synchronisiert werden. Ständig ist
der Mensch über die Ohren mit seiner Welt in Kontakt. Neben der
direkten sprachlichen Kommunikation
spielen die Umgebungsgeräusche eine maßgebliche Rolle für unser
Gesamtbefinden. Es gehört untrennbar zu unserer Existenz dazu und ist
mit einer gewissen Acht- und Wachsamkeit gepaart.
Musik spricht die Menschen auf einer Ebene der Gefühle an.
Verschiedene Gemütszustände werden durch die Musik ausgelöst, so wird
z.B. durch sakrale Musik eine feierliche Stimmung hervorgerufen, fröhliche
Musik beschwingt und aktiviert, bestimmte Trommelschläge versetzten in
Trance usw..
Besonders im therapeutischen Bereich kann man die
unterschiedliche Wirkung, die der Klang beim Menschen auslöst, auf
einer Ebene einsetzen, welche die Blockaden des Verstandes umgehen.
Dadurch wird die Anwendung der Klangtherapie zum universellen Medium,
welches zur Unterstützung und Heilung von Krankheiten eingesetzt werden
kann.
Interessante Links zum Thema:
http://www.sanfte-therapien.de/
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|
|

|

Ergänzung zu Bericht 4
Diese Frequenzen können mit einer speziellen
Infraschall Klang- und Schwingungsliege erzeugt werden. Die
Bauweise der Liege ermöglicht es, Schallwellen im Tief- und
Subtonbereich , d.h. Frequenzen zwischen 1 uns 30 Hz, auf eine
körpergrosse Schwingungsmembran zu übertragen, auf welcher der
Klient liegt. Es handelt sich somit um eine sogenannte Vibro-akustische
Therapie (VA).
Der Klang liegt dabei an der Schwelle der Hörbarkeit.
Aufgrund der Bauweise der Liege wirkt er nicht nur über das Ohr sondern
mittels feinster Vibrationen gleichzeitig auf den Körper. Ausgehend von
unhörbarem Infraschall wird durch die Einstimmung von Obertönen ein
auf den jeweiligen Menschen abgestimmter Klang erzeugt, der dessen persönlichen
Resonanzen entspricht: der individuelle Körperklang.
Dieser Klang wirkt auf körperlicher wie seelischer Ebene und führt
zu einer positiven Verstärkung der
vegetativen Feinregulation. Die gleichzeitige Anwendung der
Klangliege zu einer
Akupunkturbehandlung hat sich besonders bewährt, da es darunter zu
einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommt.
Die
Bezeichnung und Methodik KörperKlang® sind markenrechtlich geschützt
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|
Ergänzung zu Bericht 6
Alles nur böser Wille?
Diese scheinbar zusammenhanglosen Geschichten
aus dem Alltag kennen sicher viele oder können sie sich zumindest gut
vorstellen. Beide beschreiben das physikalische Phänomen der Überlagerung
verschiedener Frequenzen. Einmal wird die Frequenz durch die
Grundtonart einer Komposition vorgegeben, das andere Mal durch die
unterschiedlichen Tonhöhen von Sprechstimmen. Wir wissen aus der
Musik, dass nicht alle Töne in einem harmonischen Verhältnis
zueinander stehen. Und so wie es in der Musik natürliche
Dissonanzen gibt, erscheinen die gleichen Phänomene auch unter den
Menschen. Nicht alle Menschen können in einem harmonischen Verhältnis
zueinander stehen.
Aber warum denn eigentlich nicht?
Viele
alte und neue Schriften erklären, dass jeder Mensch auf einer ihm
eigenen Frequenz "schwingt", dem sogenannten persönlichen
Grundton. Man selbst hat zu seinem Grundton ein gutes Gefühl.
Wenn man ihn singt oder hört, entstehen die Empfindungen von
Wohlbefinden und Sicherheit. Es ist gut für jeden Menschen, seinen
Grundton zu kennen und zu leben. Er beinhaltet Informationen, die
Auskunft über bestimmte Anlagen und Fähigkeiten geben und vor Gefahren
und Fallen in der Persönlichkeitsstruktur warnen.
Dieser gleiche Ton, der für den einen der Grundton ist
und bei ihm ein Wohlgefühl erzeugt, kann bei einem Menschen mit einem
anderen Grundton das genaue Gegenteil auslösen. Stehen nämlich die
Grundtöne von zwei Menschen in einem unharmonischen Verhältnis
zueinander, so werden sie als Menschen nie zu einem harmonischen
Miteinander kommen. Ihr Leben wird von Missverständnissen und Streit
geprägt sein.
Die
Sonologie - das Wissen von den Tönen - kennt die Qualitäten
aller zwölf Halbtöne und ihre Wirkung auf den Körper, die Psyche und
die Gedanken der Menschen. Das hilft bei dem Prozess der
Selbsterkenntnis und erklärt viele rätselhafte Phänomene des
Zusammenlebens. Darüber hinaus kennt der Sonologe viele leicht zu
erlernende Übungen, die helfen können, mit sich selbst zufriedener zu
sein. Diese Übungen haben eine harmonisierende Wirkung und geben Ruhe,
Freude und Gelassenheit. Mit ihrer Hilfe kann man alte, auch unbewusste
Probleme singend auflösen. |
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|

Ergänzung zu Bericht 7
In
Zusammenhang mit dem gegenwärtigen Interesse am Wissen der alten
Kulturen wurde auch die heilende Wirkung der Klänge wiederentdeckt. Vor
allem in den letzten Jahren entstand ein regelrechter Boom auf diesem
Gebiet. Experimentiert wird mit ethnischen Instrumenten wie z.B.
tibetischen Klangschalen und dem australischen Didgeridoo, mit Naturgeräuschen
wie Regenplätschern, Meeresrauschen und dem Tosen von Wasserfällen,
mit klassischen Musikinstrumenten westlicher wie östlicher Prägung
(z.B. Flöten, Gitarren, Sitars und Tamburas) und mit Synthesizern, die
Klänge erzeugen, die in der Natur nicht vorkommen.
Das
Ergebnis ist eine Flut von Entspannungs -, Motivations - und
Heilcassetten für diverse Gesundheitsprobleme, die derzeit den
Naturheilkunde - und Esoterikmarkt regelrecht überschwemmen. Das
Spektrum der dabei verwendeten Verfahren reicht von langsam gespielter
klassischer Musik, die in ihrem Rhythmus auf den Herzschlag abgestimmt
ist, sanften modernen Stücken, synthetischen Sphärenklängen, mit Flötenmelodien
untermalten Walgesängen, Naturgeräuschen mit exotischen Instrumentenklängen
im Hintergrund und mit musikunterlegten Affirmationen bis hin zu
mathematisch errechneten Ton - und Klangfolgen zur Stimulierung
spezifischer Gehirnwellen. Diese CD's und Cassetten sind in der Regel für
die Selbstbehandlung gedacht.
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|

Ergänzung zu Bericht 8
Die Folge war eine wahrer Experimentierboom mit unterschiedlichsten
Instrumenten, Klängen und Naturgeräuschen. Das Ergebnis war eine Flut
von Entspannung-, Motivations- und Heilungskassetten für diverse
Gesundheitsprobleme und Störungen. Der derzeitige Naturheilkunde- und
Esoterikmarkt ist damit regelrecht überschwemmt
Wirkung von Klängen auf die menschliche Psyche
Nach dem Sehen ist das Hören die zweitwichtigste
Sinneswahrnehmung des Menschen. Bereits im Mutterleib registrieren
unsere Ohren Geräusche und lernen die Stimme unserer Mutter von der
anderer Personen zu unterscheiden. Schon als Embryos wissen wir das Gehörte richtig einzuordnen, ob es uns
angenehm oder unangenehm ist, für uns harmlos oder gar gefährlich.
Bereits im Alter von vier bzw. fünf Monaten reagieren Ungeborene
differenziert auf Musik. Bestimmte Lieder wirken beruhigend, während
andere die Babys zu strampelnden Bewegungen motivieren. Das Wahrnehmen
und richtige Einordnen von Geräuschen sicherte unseren Vorfahren bzw.
noch heute den Naturvölkern das Überleben, in dem diese beispielsweise
vor wilden Tieren warnen. Aus diesem Grunde nimmt der Mensch selbst im
Schlaf noch Geräusche wahr. Diese werden selektiert, d.h. in harmlose
und gefährliche Reize sortiert, so dass unsere Nachtruhe nur im Notfall
gestört wird. Musik
und Kunst sind wie die Liebe universale Sprachen. Musiker
verschiedenster Länder, Völker und Kulturen kommunizieren auf diese
Weise miteinander und mit den Zuhörern. Musik vermittelt Gemeinschaft,
Zusammengehörigkeit, auch Zuneigung und emotionale Zuwendung. Musik
stellt ein Mittel dar, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, viel
unmittelbarer und tiefer als Worte es je könnten. Lieder bzw. Klänge
vermögen das verstandesmäßige, logische, analytische Denken zu
umgehen und sich direkt zu unseren tieferliegenden Gefühlen Zugang zu
verschaffen. Musik ist so in der Lage, Erinnerungen wiederzubeleben,
bestimmte Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen, zum Träumen anzuregen
oder dem Hörer, höhere geistige bzw. religiöse Dimensionen zu
erschließen.
Rhythmisch betonte Musik wirkt sehr anregend, stimulierend, belebend, während
langsame, ruhige und sanfte Musik im allgemeinen eher beruhigend und
entspannend ist. Manche Lieder rufen eine melancholische Stimmung
hervor, andere machen lustig, fröhlich, heiter und ausgelassen. Sakrale
bzw. religiöse Musik erweckt oft eine feierliche und bewegende
Stimmung
während Lieder mit monotonen und sich stets wiederholenden Passagen
tranceartige Zustände zur Folge haben können bzw. dies bewusst
beabsichtigen
Klänge sind auch in der Lage das Bewusstsein
des Hörenden in die ein oder andere Richtung zu beeinflussen. Diesen
Effekt kann man sich bei der unterstützenden Behandlung bestimmter Störungen
und Leiden zu Nutze machen
Wir müssen zwischen verschiedenen Wirkungsweisen
von Klängen unterscheiden:
a) Zum einen werden diese in Form von Schallwellen durch unser
menschliches Ohr aufgenommen und dort in Nervenimpulse umgewandelt, die
an das Gehirn weitergeleitet werden.
b) Im Falle der direkten Beschallung des Körpers mit
Klangwellen wird dieser in Folge seines hohen Wassergehaltes in
Schwingungen versetzt, die das Innere des menschlichen Organismus auf
zarte Weise massieren. Diese Wirkungsweise ist unabhängig von der
momentanen Stimmung eines Menschen und wird nicht durch seinen
individuellen Geschmack beeinflusst. Der Körper ist lediglich ein
Resonanzboden für die auf ihn treffenden Klänge.
Verschiedene Forscher gehen davon aus, dass jedes Organ und jedes Gewebe
im menschlichen Körper schwingt und seine ganz individuelle Frequenz
besitzt. Krankheit kann darauf hindeuten, dass die Schwingungen an einer
bestimmten Stelle gestört bzw. blockiert sind. Versetzt man die
betreffenden Bereiche durch Klänge in Vibration, stimuliert man diesen,
zu seiner harmonischen Frequenz zurückzukehren
Es gibt Instrumente, wie z.B. die verschiedenen
Arten von Trommeln, insbesondere tibetische Klangschalen und
australische Didgeridoos, die bereits im Abstand von einigen Metern ein
mehr oder weniger Starkes Vibrieren des Körpers auslösen und sich
deshalb gut zu therapeutischen Zwecken eignen. Eine weitere Art und
Weise, den Körper mittels Klängen in Schwingungen zu versetzen ist das
sog. Obertonsingen. |
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|

Ergänzung zu Bericht 11
Musik und Gehirn
Die Großhirnrinde, auch Cortex genannt, macht
den Menschen zu dem, was er ist. Hier
entstehen Phänomene wie das Bewusstsein und unser Denk- und
Vorstellungsvermögen. Die Musikwahrnehmung erfolgt überwiegend
in der rechten
Hälfte des Cortex, genau wie die Fähigkeit der räumlichen
Orientierung sowie das Erfassen
komplexer Bilder und Darstellungen. Sprache dagegen wird in der linken
Gehirnhälfte verarbeitet. Viele Menschen haben vielleicht
deswegen das Gefühl, dass ihre Fähigkeit, abstrakt oder räumlich zu
denken, von Musik unterstützt wird. Unterschiede in der
Musikwahrnehmung hat man im Vergleich trainierter Zuhörer zu
Laien gefunden. Während "Musiker" auch analytisch
linksseitig hören, erleben Laien Musik
ganzheitlich emotional und zwar mit der rechten Hirnhälfte.
Zur
Entspannung oder Anregung
Der Wirkung von Musik auf unsere Emotionen können wir uns kaum
entziehen. Hektische, laute Musik
empfinden gestresste Menschen beispielsweise als
unangenehm. Sanfte Klänge hingegen haben den gegenteiligen
Effekt. In Stresssituationen
kurz einzuhalten und Musik zu hören kann helfen, Anspannung
abzubauen und Schmerzen zu lindern. Weich fließende Musik wie
beispielsweise von Klavier
und Geige fördert die Entspannung. Besonders geeignet ist deshalb auch
die Musik Mozarts, Bachs und Vivaldis. Gemütliches, entspanntes
Sitzen oder Liegen unterstützt
die Wirkung. Stimulierend und aktivierend wirkt rhythmische
Musik, gleich welcher Richtung. Rock, Reggae oder Marschmusik
regen deshalb an. Tanz und
Bewegung verstärken den Effekt noch zusätzlich.
Musik
als therapeutische Maßnahme
Da Musik das Gehirn stimuliert, kann eine gezielte Musiktherapie
das Gleichgewicht von Körper und
Seele wiederherstellen, beziehungsweise die Heilung bestimmter
Krankheiten unterstützen. Erfolge wurden bei Migräne-Patienten
beobachtet, denen über einen längeren Zeitraum Aufzeichnungen ihrer in Töne
umgewandelten EEGs (Gehirnströme)
vorgespielt wurden. Auch bei psychosomatischen Störungen
verspricht die Psychofonie, d.h. die neurophysiologische
Klangtherapie, Hilfe. Ebenfalls
bekannt sind die guten Resultate bei Koma-Patienten.
Musik
motiviert und kann so auch das tägliche Wohlbefinden älterer Menschen
stärken. Wird sie dann noch in der Gemeinschaft erlebt, können
Erinnerungen und Gefühle helfen,
trotz aller Beschwerden die eigene Persönlichkeit bewusst zu
erfahren.
Buchtipps "Lexikon
Musiktherapie" Horgrefe Verlag, 49,95 EUR.
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|
Ergänzung zu Bericht 12
1.
Typische Eigenschaften von Musik und ihre Unterstützungspotentiale für
desorientierte Patienten Musiktherapeuten
sagen gerne, dass eine Behandlung mit Musik dann angezeigt ist, wenn dem
Patienten die Sprache
nicht mehr zur Verfügung steht, also aufgrund von Hirnleistungsstörungen
wie Demenz, Infarkt oder mechanischen
Schädigungen von Hirnteilen, wenn
die Sprache noch nicht (wie bei Kindern) zur Verfügung steht oder
wenn Patienten aufgrund von geistigen Behinderungen die
Sprachentwicklung versagt blieb. "Die Sprache Musik" kann für
nicht-sprechende Menschen vielerlei Kompensationsmöglichkeiten bieten.
Aber auch dann, wenn - wie etwa bei neurotischen Patienten - die
Sprache von der Emotionalität entkoppelt ist, ist das
Medium Musik in der Therapie häufig von großem Nutzen.
Die Musik bietet besondere Eigenschaften, um eine zusätzliche
Kommunikationsebene zu ermöglichen, die mit der Sprache
allein nicht erreichbar ist. Typische Eigenschaften von Musik
Unterstützungspotentiale für Desorientierte Patienten
Musik
ist emotionalisierend Anknüpfen an, Erhalten und Reaktivieren emotionaler
Fähigkeiten Verstehenszugang
für Bedeutungen
Musik ist ordnend, strukturierend
Synchronisation von Handlungen,
Koordinieren von Reizen,
Restrukturieren emotionaler Fähigkeiten,
Musik ist erinnerungsauslösend,
Unterstützen, Reaktivieren des Altgedächtnisses;
Validieren der Krankheitsbewältigungsstrategie "Nutzung
der Vergangenheit"; Reaktivieren des Gefühls der
Identität Musik motiviert zur Kreativität Bedingung: Suche
nach vertrauten, generationsspezifischen Kreativitätsformen
Musik
ist vergemeinschaftend und fördert Interaktion Erleben von Zugehörigkeit; Erleben von "Verstehen" wegen ähnlicher Präferenzen
Bedingung:
Suche nach vertrauten, generationsspezifischen
Formen der Gemeinschaft;
krankheitsspezifische Vorsicht bei Förderung von
Interaktion Musik
ist bewegungsfördernd Unterstützung
der Erinnerung und Emotionalität mit
biographisch relevanter Tanzmusik
Ermöglichung von Körperkontakt
Musik
ist emotionalisierend
Diese
Eigenschaft der Musik ist in der Arbeit mit Altersdementen von besonderer
Bedeutung, denn die emotionalen Fähigkeiten Desorientierter bleiben
bekanntlich sehr viel länger aktiv als die kognitiven. Die Musik
erreicht, anders als die Sprache, die Emotionalität in Umgehung des
Denkens. Werden mit Musik verschüttete Emotionen gezielt reaktiviert,
oder wird an ungeordnete und zunächst unverständliche Emotionen angeknüpft,
um sie zu verstärken und zu klären, so wird ein Weg beschritten, der in
der Altenpflege zu recht als Validation bezeichnet wird: Die respektvolle
und anerkennende Haltung gegenüber den Gefühlen, auch wenn die jeweilige
Bedeutung der Emotionen oftmals zunächst unklar bleibt. Im Bereich der
Musik kann sich diese Unverständlichkeit beispielsweise bemerkbar machen,
wenn ein verwirrter Mensch im Hochsommer ein Weihnachtslied zu singen wünscht.
Weihnachtslieder sind Symbole für sehr bedeutungsvolle Situationen, meist
Familiarität, Geborgenheit, Feierlichkeit. So ist anzunehmen, dass der
Patient nach den Bedeutungen und dem Sinnzusammenhang seiner Gefühle
sucht, und sie mit Hilfe der Lieder erneuern möchte. Ihm dabei behilflich
zu sein ist wichtiger, als den Patienten belehrend "an der Realität
zu orientieren", dass Weihnachtslieder im Sommer unpassend sind. So
muss man Musikwünsche von Patienten als Symbole für Stimmungen und für
Bedeutungszusammenhänge interpretieren - und dies bietet dem Helfer und
dem Patienten selbst einen wichtigen Verstehenszugang zu seinen Gefühlen.
Musik hat ordnende, strukturierende Eigenschaften. Vor allem dem Rhythmus
wird die ordnende Funktion in der Musik zugeschrieben. Tatsächlich
strukturiert er die Zeit, und synchronisiert soziales Handeln ebenso wie
er die unterschiedlichsten Reize - hören, singen oder spielen, sich
bewegen - in Gleichzeitigkeit bringt und koordiniert. Aber es ist nicht
allein der Rhythmus. Vielmehr ist es die Form eines Musikstücks, das
einen deutlichen Anfang und ein deutliches Ende hat, und die Melodie,
deren Abfolge immer gleich ist. Beides trägt dazu bei, dass Musik sehr
viel einfacher und klarer strukturiert ist als die Sprache, bei der man
nie sicher sein kann, welche der vielen Wort- und Satzbildungsmöglichkeiten
im nächsten Moment vom Gesprächspartner benutzt werden. (Deshalb hören
Schwer hörige Musik besser als Sprache.) So mündet die mit Musik
reaktivierte oder verstärkte Emotionalität, deren Ungeordnetheit Patient
wie auch Helfer zunächst eher erschrecken könnte, aufgrund der
strukturierenden Kraft der Musik in eine begreifbare Form.
Musik
ist erinnerungsauslösend
Diese
Eigenschaft verbindet die beiden vorgenannten Eigenschaften in folgender
Weise: Die einfache Struktur der Musik ist eine der Grundlagen für die
Erinnerungsträchtigkeit der Musik. Die gute Merkbarkeit ist es, die
Melodien zu Ohrwürmern werden lassen - etwas, was in der Sprache nur in
ähnlich gut merkbaren Formen wie Gedichten, Gebeten oder ritualisierten
Geschichten vorkommt ("Es begab sich aber zu der Zeit...").
Musik tritt im Leben eines Menschen meist als Begleiterin sehr
emotionalisierter sozialer Situationen auf, und verstärkt und vertieft
gleichzeitig die situative Emotionalität. Dieses Erlebnis verbindet sich
wiederum für immer mit der Musik, die in die Situation erklang. Dadurch
wird die Musik zum Träger für die Erinnerung an diese Situation. In
anderen Worten: die Musik, zu der ich frisch verliebt mit einem Mann
tanze, hat eine diese Liebe verstärkende Wirkung. Dadurch wird die Musik
zu einem Symbol für das Gefühl in der Situation. Diese Symbolik – und
mit ihr die Gefühle – daran zeigt sich der Satz besonders gut, der über
meinem Beitrag steht: Gefühle altern nicht – Diese Symbolik ist
jederzeit abrufbar, bis ins hohe Alter - und - auch bei schwersten Gedächtnisstörungen.
Musik scheint - wie es auch bei neurologischen Patienten beobachtet wird -
resistent gegen viele Formen des Vergessens. Die Patienten nutzen
klugerweise selbst eine gute Strategie der Krankheitsbewältigung: Das
verstärkte Verweilen in der Vergangenheit. Musik hilft ihnen dabei
besonders gut, weil - wie schon gesagt - bei dieser Form der
Erinnerungsarbeit das Denken zunächst nicht benötigt wird. Das Denken
kann aber, wie ein Fallbeispiel noch zeigen wird, durch die Reaktivierung
der Emotionalität wieder angeregt werden. Mit den Erinnerungen werden nämlich
gleichzeitig die dazugehörigen Handlungsstrategien reaktiviert, und
gleichzeitig auch aktualisiert, weil sie direkt in musikalisches und
soziales Handeln umgesetzt werden.
Musik
ist kreativitätsfördernd .
Sie
verführt geradezu zum Spielen, Experimentieren, Ausprobieren von neuen Klängen,
wozu in der Musiktherapie meist einfach spielbare Instrumente benutzt
werden. (Sie können solche Instrumenten an unserem Stand ausprobieren!)
So ist sie in der Lage, in sich verschlossenen Patienten dazu zu
verhelfen, die Urheberschaft und die eigene Gestaltungskraft wieder zu
entdecken, neue Ausdrucksformen zu finden, alte, nicht mehr taugliche
Handlungsmuster mit neuen zu ersetzen. Dies setzt allerdings voraus, dass
der Patient in der Lage ist, die neuartigen Klänge mit seinem Selbst in
Verbindung zu bringen. Verwirrte Patienten können durch unbekannte Räume,
Materialien, Geräusche und also auch Klänge zusätzlich verwirrt werden.
So würde diese Art der Herausforderung von Kreativität nicht fördernd,
sondern hemmend wirken. Das heißt aber nicht, dass es so etwas wie
Kreativität in der Arbeit mit Verwirrten nicht gibt. Ist es gelungen, das
Gefühl des Patienten zu seinem Selbst mit Hilfe von Erinnerungen zu
reaktivieren, stellt sich Kreativität fast von selbst ein: Alte, aus der
Biographie bekannte Formen kreativen Handelns werden wiedergefunden, wie
z.B. das in der Generation noch gut beherrschte Stegreifreimen auf
altbekannte Melodien. Musik ist vergemeinschaftend und fördert
Interaktion.
In
der Musik ist es - anders als in der Sprache - möglich, gleichzeitig zu sprechen und zu hören. Ist die Sprache dialogisch
angelegt, so spricht man in der Musik gewissermaßen im Chor. Allein das
Erleben eines rhythmischen oder klanglichen Eingebettetseins und Dazugehörens
kann schon eine heilsame Wirkung für Patienten haben, für die es
ansonsten schwer ist, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Gestärkt
durch dieses Erleben, und dadurch, dass es ein gegenseitiges wortloses
Verstehen gibt, werden Einzelaktionen und Interaktionen möglich, wird
kommunikatives Verhalten angeregt und geübt. Gemeinsames musikalisches
Handeln hat überdies stark integrativen Charakter, denn es kann über die
unterschiedlichsten Formen von Störungen der Beteiligten hinweg betrieben
werden. Wie auch bei der Kreativität können hierbei stark verwirrte
Patienten allerdings leicht überfordert werden. Erstens dann, wenn die Klänge
und Rhythmen nicht denen entsprechen, die sie kennen, wenn z.B. in einer
Gruppe zu viele unterschiedliche musikalische Erfahrungen und Bedürfnisse
zusammenkommen. Zum anderen, wenn es den Patienten nicht mehr möglich
ist, sich auf mehr als einen fremden Menschen einzustellen. Hier sind
Einzeltherapien vorzuziehen.
Musik ist bewegungsfördernd
Wenn Musik emotionalisierend ist, heißt das, dass sie innere
Bewegung auslöst. Ein großer Bereich der Musik löst zudem direkt äußere,
meist tänzerische, Bewegungen aus. Die Ordnungskraft der Musik für äußere
Bewegung ist offensichtlich. Die Motivation zu tanzen ist aber immer auch
eine emotionale, und diese, wie wir nun wissen, eng mit Erinnerungen verknüpft:
Nur der "richtige" Walzer, der aber mit großer Verlässlichkeit,
bringt "Lahme zum Gehen", lässt Alte wieder jung werden, und
erlaubt überdies durch die starke Geregeltheit der Paartänze eine
ansonsten für alte Menschen nur noch schwer herstellbare Intimität von Körperkontakten.
2.
Fallbeispiele wirksamen Einsatzes von Musik
Frau Schulz (Namen hier und im Folgenden geändert) wird mit einem
gebrochenen Bein von einem Allgemeinkrankenhaus auf
diegerontopsychiatrische Station überwiesen, weil sie alle Symptome einer
schweren Demenz aufweist. Sie ist nicht ansprechbar, nichteinmal
Blickkontakt ist möglich, emotionale Bewegung ist nicht spürbar,
"affektiv verflacht" steht in der Krankenakte. So sitzt sie etwa
drei Wochen fast regungslos im Aufenthaltsraum der Station. Nebenan, nur
mit einer dünnen Falttür getrennt, findet die Gruppensingtherapie statt.
Frau Schulz reagiert nicht auf Angebote, daran teilzunehmen, kann aber hören,
was nebenan geschieht. In der vierten Woche, als die Musiktherapeutin nach
der Stunde an ihr vorüber geht, blickt Frau Schulz sie an, mit Tränen in
den Augen. Mühsam kann sie verständlich machen, dass sie gerne dabei
gewesen wäre. Bei der nächsten Stunde nimmt sie teil. Sie fängt bei dem
Lied "Ich hatte einen Kameraden" an zu weinen, macht deutlich,
dass wir es nicht weiter singen sollen. Die Gruppe
akzeptiert das. In der folgenden Stunde wird dieses Lied wieder
vorgeschlagen. Frau Schulz stimmt zu, fängt wieder an zu weinen, diesmal
aber möchte sie, dass es weiter gesungen wird. Sie beginnt zu erzählen.
Stückweise, über weitere Wochen, fügt sie ihre Erinnerungen zusammen,
bis sie ihre Lebensgeschichte wieder komplett hat: Sie hatte geheiratet,
zwei Wochen danach fiel ihr Mann im Krieg. In diesem Lied gibt es eine
Zeile, die heißt: "Bleib Du im ew'gen Leben mein treuer
Kamerad". Diesen Schwur hat sie zu ihrem gemacht: Sie blieb ihrem
Mann immer treu, hat nie wieder geheiratet. Frau Schulz wurde nach Hause
entlassen, wo sie – wie die vergangenen 60 Jahre ihres Lebens - allein
und selbständig weiterlebte. Dies ist nun kein Wunder, das Musiktherapie
vollbringen kann, denn Frau Schulz litt wegen eines Sturzes in ihrer
Wohnung und einer folgenden Unterversorgung durch verspätete Hilfe, an
einem Übergangssyndrom, das einer Altersdemenz täuschend ähnlich sein
kann. Da sie - wie etwa 50% aller gerontopsychiatrischen Patienten einer
großstädtischen Landesnervenklinik - keine Angehörigen hatte, die etwas
über ihren früheren Zustand hätten berichten können, konnten keine
biographischen Daten erhoben werden. Dennoch sollte dieses Beispiel hier
angeführt werden, weil es wesentliche Mechanismen aufzeigt. Mehr oder
weniger zufällig - für einen Musiktherapeuten natürlich weniger zufällig
- wurde ein Lied gefunden, dem Frau Schulz eine hohe Bedeutung in ihrem
Leben zugemessen hatte – wie viele Menschen ihrer Generation. Es gibt
wohl kaum einen Soldaten, der nicht mit diesem Lied zu Grabe getragen
wurde. Auch heute noch wird es von Veteranen zur Beerdigung gewünscht.
Ja, es war in diesem Fall nicht nur ein Lied, es war nur eine einzige
Zeile eines Liedes, in der 60 Jahre eines Lebens gewissermaßen codiert
waren. Die mit der eindrucksvollen Melodie dieses Liedes reaktivierte
Emotionalität, die zunächst an ihren Tränen sichtbar und für sie
selbst und andere wieder spürbar wurde, setzte vage Erinnerungsbilder
frei, um schließlich mit dem Wiederfinden von Worten für die Erzählung
auch das Denken wieder zu ordnen. Frau Liebig, emotional ansprechbar, aber
sprachlich nahezu unverständlich, war körperlich so schwach, dass sie
nur selten an der Musiktherapie teilnehmen konnte. Wenn sie teilnahm,
wurde deutlich, dass sie zwar Musik mochte, aber nicht die fand, die sie
wirklich bewegte. Weder sang sie selbst mit, noch klärte sich ihre
Desorientierung - auch nicht für Momente. Als ihre Schwäche so zunahm,
dass sie nur noch im Bett liegen konnte, dort schnell unter großen
Schmerzen litt, da sie wegen extrem schwachen Bindegewebes decubitös
wurde, versuchte ich, ihre musikalischen Bedürfnisse genauer zu
erforschen. Da Volkslieder, die in der Gruppensingtherapie vorwiegend
gesungen wurden, scheinbar nicht relevant für sie waren, suchte die
Musiktherapeutin nach alten Schlagern. Schnell stellt sich heraus, dass
Frau Liebig besonders die Musik von Robert Stolz mochte. Nach kurzer Zeit
des aufmerksamen Zuhörens schien sie sich aber gestört zu fühlen,
wandte sich ab und wieder verstärkt ihren Schmerzen zu. Die
Musiktherapeutin bot Frau Liebig einen Kopfhörer an, den sie sofort
akzeptierte. Hörte sie nun Robert Stolz aus dem Kopfhörer, so schien sie
in eine andere Welt zu versinken. Wo sie sonst bei jeder Berührung vor
Schmerzen schrie, nahm sie es nicht mal mehr wahr, wenn sie umgebettet
oder von den Krankengymnasten behandelt wurde. Was sie in dieser anderen
Welt erlebte, konnte sie leider nicht mitteilen. Nur ihr entspanntes und
friedliches Gesicht machten deutlich, dass es eine schöne Welt sein
musste. Für Frau Liebig war also nicht nur wichtig, den richtigen
Musikstil zu finden. Sie mochte nur einen einzigen Komponisten. Zum
anderen war das Hören von Musik von Bedeutung, was mit dem bevorzugten
Musikstil zusammenhängt: Bei dem Versuch, Schlager selbst zu singen,
scheitert man schnell - jedenfalls sind sie zum Singen sehr viel weniger
geeignet als Volkslieder. Schlager hört man, und gegebenenfalls singt man
sie dann mit. Und schließlich ist auch noch die Form des Hörens von
Bedeutung, wie Frau Liebigs eindeutige Bevorzugung des Kopfhörers
deutlich macht. Diese ist nicht verwunderlich, wenn man die Entwicklung
der Musikmedien unseres Jahrhunderts kennt: Bei Einführung des Rundfunks
waren Lautsprecher sehr wenig verbreitet, denn sie waren noch zu teuer.
Man hörte lange Zeit Radio ausschließlich mit Kopfhörern. Welche
konkreten biographischen Erfahrungen Frau Liebig damit verband, konnte sie
leider nicht mitteilen. Dass es aber eine alte und vertraute Erfahrung
gewesen sein muss, wurde an ihrer entspannten Mimik deutlich.
Bevor
nun noch ein Negativbeispiel folgt, sollen noch einige Dimensionen
musikalisch-biographischer Bedeutungen in kürzerer Form aufgezeigt
werden. Da werden mit Jagdliedern alte, nie erfüllte Berufswünsche
wieder wach, was es einem depressiven Patienten ermöglicht, überhaupt
etwas von sich zu erzählen. Mit Schlafliedern wird eine höchst unruhige,
verwirrte Frau entspannt und klar, weil sie dort ein Gefühl der
Geborgenheit erinnert. Schließlich nimmt sie - eigentlich inkontinent -
das Bedürfnis, zur Toilette zu gehen wieder wahr, weil sie mit den
Schlafliedern auch das rituelle abendliche zur Toilettegehen assoziiert.
Da ist eine Patientin, deren Wiener Sozialisation sie gelehrt hat, freie
Texte auf Heurigen-Melodien in der Art eines Hans Moser zu dichten, darin
ihre Befindlichkeit in Worten auszudrücken, was sie ohne Melodie
sprachlich nicht mehr kann, und wofür die preußischen Lieder ungeeignet
sind. Die Fähigkeiten verwirrter, sprach gestörter Menschen, einen
Liedtext mit 6 Strophen noch fehlerfrei zu erinnern und auszusprechen, ist
inzwischen allgemein bekannt. Die Achtung dieser verbliebenen Fähigkeit
und Hebung dieser Schätze bringt für Patienten wie auch für Helfer großen
inneren Reichtum. Frau Krause aber reagiert gar nicht auf Musik. Wird sie
angesprochen, z.B. ob sie Hunger habe, ob sie mit singen wolle, ob es ihr
gut gehe - sie sagt immer die gleichen Sätze: "Ich bin Lieschen
Krause, ich stamme aus Ostpreußen. Ich war eine gute Turnerin. Gräfin Dönhoff
hat immer gesagt, Lieschen mach so weiter." Auf einem Faschingsfest
blüht Frau Krause auf. Nicht wegen der Musik, wegen des Tanzes oder des
Essens. Die Girlanden erinnern sie an ein Turnfest, auf dem sie sich immer
so wohl gefühlt hat, und Lob für ihre Leistungen erhielt. Es ist
anzunehmen, dass Frau Krause kaum bedeutungsvolle musikalische Erfahrungen
in ihrem Leben gemacht hat. (Ich habe selten sangesfreudige Ostpreußen
kennen gelernt...) Sicher ist aber, dass die Erfahrungen der Anerkennung
ihrer sportlichen Leistungen - durch die Gräfin Dönhoff - alle anderen
emotionalen Erlebnisse in den Schatten stellten. So kann Musik bei Frau
Krause keine erinnerungsaktivierende, und somit auch keine andere Wirkung
haben.3.
Kenntnisse und Kompetenzen des Musiktherapeuten
Wie alle Psychotherapeuten, müssen auch Musiktherapeuten über ein
generalisiertes Wissen um biographisch potentiellbedeutsame Erfahrungen
verfügen. Dies ist in der Arbeit mit altersdementen Patienten besonders
wichtig, da diese selbst nur noch bruchstückhaft ihre Erfahrungen
vermitteln können. Soll ihnen ermöglicht werden, diese Erfahrungen
wieder besser zusammenzufügen, um die Orientierung zu ihrem Selbst, das
Gefühl der Identität zu stärken, so muss der Therapeut in diesem Wissen
voraus sein. Besonders die kohorten- oder generationsspezifischen
Unterschiede muss er kennen. Besonders deutlich wird der generationelle
Unterschied bei Musik, denn diese unterliegt einem starken kulturellen
Wandel, ja sie symbolisiert geradezu Generationswechsel. In diesem
Jahrhundert wurde die Schallplatte, das Radio, der Tonfilm und das
Fernsehen erfunden. Alte Menschen haben ihre frühesten musikalischen
Erfahrungen noch ohne all diese technischen Entwicklungen gemacht. Dafür
kann aber - wie bei Frau Liebig - die Ersterfahrung der neuen Form des
Musikhörens - mit Kopfhörer hören - auch besonders beeindruckend
gewesen sein. Musikalische Erfahrungen prägen sich aber im Vergleich mit
z.B. der Mode wesentlich fester in das Gedächtnis, werden zu
Gewohnheiten, die man weder ablegen will noch ablegen kann. Dass sie sich
so fest in das Gedächtnis eingraben, enthält die Chance, dass sie auch
bei Gedächtnisstörungen noch abrufbar sind. Sie müssen dafür aber sehr
genau reproduziert werden, wie bei allen Fällen gezeigt wurde. In diesem
Sinne lernt der Therapeut besonders auch in der Gruppenarbeit von den
alten Patienten direkt, weil die Gruppenmitglieder untereinander ihre
Vorlieben, Befindlichkeiten und Wertvorstellungen besser verstehen, denn
sie sind - im Gegensatz zum Therapeuten - Mitglieder einer Generation. Darüber
hinaus hat ein Musiktherapeut in seiner Arbeit mit einigen musikbezogenen
Klischees aufzuräumen. Eines davon heißt beispielsweise, Musik sei
"völkerverbindend", also allgemeinverständlich und für jeden
Menschen gut. Das mag für gesunde Menschen gelten. Menschen, die ihre
Orientierung verloren haben, sind darauf angewiesen, sich an Bekanntem,
Vertrautem festhalten zu können. Dazu gehört auch, dass ihnen, wie Frau
Krause, Musik eben nichts Vertrautes ist. Und wie speziell bei der
Wienerin mit ihren Heurigen-Liedern aufgezeigt wurde, ist Musik für
Altersdemente nicht allgemeinverständlich. Der Unterschied zwischen der
Wiener und Berliner Musikkultur ist für sie so groß wie für Gesunde der
Unterschied zwischen mitteleuropäischer und chinesischer Musik.
Ein
anderes Klischee heißt: Musik ist immer mit positiven Erinnerungen
besetzt. Das ist zwar vorwiegend der Fall, deshalb hat sie auch oft so
etwas Tröstendes. Im Fall von Frau Schulz konnte aber gezeigt werden,
durch welch schmerzhafte Erinnerungen Musik führen kann. Der
Musiktherapeut muss in der Lage sein, diese mitzutragen. Das gelingt ihm
nur, wenn er die Musiktherapiestunden strukturell möglichst offen lässt.
Hingegen ist leider oftmals zu lesen und zu sehen, (z .B.
"Musiktherapie mit alten Menschen", ein Video-Lehrfilm,
Vincentz-Verlag) dass Musiktherapie-Stunden eher vorgefertigten
Unterhaltungs-, Beschäftigungs- oder Kreativitätsübungsprogrammen
gleichen, die - angefüllt mit leistungsbezogenen Aufgabenstellungen -
eine Besinnlichkeit auf die Erfahrung des Selbst nicht zulassen. Schließlich
setzt sich der Musiktherapeut auch für Musikgewohnheiten alter Menschen
ein, die nicht unmittelbar mit Therapie zu tun haben. Dazu kann gehören,
dass er darauf achtet, dass auf einer Station nicht ununterbrochen
"irgendwelche" Musik aus "irgendwelchen" - für den
Patienten nicht erkennbaren Schallquellen dringt. Wir jungen (Helfer)
brauchen heutzutage viel Hintergrundmusik. Wir sind es gewohnt - wollen es
nicht missen, ja, können scheinbar Stille auch nur noch schwer ertragen.
Alte Menschen aber sind es gewohnt, nicht ununterbrochen Musik zur Verfügung
zu haben. Sie mussten das Grammophon immer wieder aufziehen, mussten Strom
sparen, hatten keine so große Plattensammlung, das Radio machte noch häufiger
Sendepausen, usw. Das führte dazu, dass der Musik - wenn sie denn schon
mal zu hören war - mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde. So kann es für
desorientierte Patienten zusätzlich Verwirrung stiften, wenn sie ihr
Aufmerksamkeit auf Musik richten, und gleichzeitig Gespräche, das
Mittagessen, oder andere Tätigkeiten, von ihnen verlangt werden.
Musiktherapeuten, in der Arbeit mit Altersdementen, sind also Anwälte für
die Befriedigung des Grundbedürfnisses nach Musik - das ich
hiermit den meisten Menschen unterstelle, und das mit dem
Eintreten von Krankheit oder der Unterbringung in eine Institution
nicht verschwindet - im Gegenteil, vielleicht sogar noch
wächst. den Erhalt oder die Reaktivierung ganz persönlicher,
individueller musikalischer Bedürfnisse den Erhalt oder die Reaktivierung
der Emotionalität
den Erhalt oder die Reaktivierung des Gefühls der Identität, der
Orientierung zum Selbst
Um
dieses leisten zu können, sind Musiktherapeuten - neben ihren allgemeinen
therapeutischen und psychodynamischen Kenntnissen - Spezialisten für die
historischen und kollektiven Bedeutungen von Musik und für die
individuellen Bedeutungen von Musik im Lebenslauf eines Menschen. Ich habe
an dieser Stelle etwas von den ganz speziellen Ansätzen der Musiktherapie
für Altersdemente berichtet. Musiktherapeuten haben noch mehr Möglichkeiten,
die sich aber nicht wesentlich unterscheiden von denen, die sie mit
Patienten anderer Krankheitsbilder nutzen, wie z.B. taktile Stimulation,
Wahrnehmungssensibilisierung, kathartische Aktionen, also Ausleben von
Aggressivität auf Instrumenten, usw. Um darüber etwas zu erfahren, dient
der schon genannte Indikationkatalog, sowie weiterführende Literatur.
|
Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt
|

Ergänzung zu Bericht 13
Die dritte, mystische
(oder merkurial-geistige)
Bedeutungsebene aber enthält verschlüsselte Hinweise auf die zugrunde
liegendengeometrischen Gesetze der kontinuierlichen energetischen Schöpfung.
Das Verblüffende dabei ist: Schon hier werden Bezüge zu Herzen
und zur
Herzspirale als
Beispiel für
den allgemeinen Schöpfungsprozess hergestellt.
Das enthüllen
Stan Tenens
Entschlüsselungen des
Textes.
Tenens
Sprachforschungen zufolge soll bereits der Name „Smaragdtafel“ und die
Geschichte ihrer Auffindung auf die besondere Licht- und
Schwingungsgeometrie des Herzens hinweisen. In der arabischen Überlieferung
des Textes der Smaragdtafel findet Belinas die heiligen Texte in einer
dunklen Kammer. Nach Tenen bedeutet der Name „Belinas“ im
Hebräischen „Meister des Herzens“ oder „Meister der
Wunder“. Auch das Wort
„Smaragdtafel“ enthält eine geheime Botschaft: „Smaragd“ bedeutet
im Hebräischen wörtlich
„Blitz“ und „Selbstaktion“ oder
„Selbstgehalt“. Und
das Wort
„Tafel“ besteht
aus zwei Wörtern,
die mit „Flame“
und „Umkreis“
oder „Umgebung“ übersetzt
werden können. So würde „Smaragdtafel“ im
Hebräischen bedeuten: „eine
sich selbst
enthaltende (erzeugende)
Blitz-Flamme, die eine Umgebung (Umkreis) entfaltet“. Mit dieser
Blitz-Flamme aber ist nach Tenen nichts anderes gemeint als die wie eine
Flamme züngelnde und flackernde Goldene Spirale der „Lichtsprache“.
Indem die Flammen-Spirale am
Punkt ihrer größten Verdichtung „eine Umgebung“ – oder eine
Tafel (!) – „entfaltet“, können
sich auf dieser Fläche die Lichtbuchstaben abbilden.
Sie
sind der
geheime, nie als
aufgeschriebene und
doch bei jede Schreiben als einzelne Buchstaben „zitierte“
mystische Text der Smaragdtafel. Die „Tafel“ entspricht also
einem Schnitt durch die Mitte des Donut-Rings – quasi seiner Äquator-Ebene.
In der Alchemie wird diese sich entzündende Blitz-Flamme als „Feuerschrack“
bezeichnet, der das Herz „verwandelt“ – ihm
kommt im Lichtkörper-Prozess eine große Bedeutung zu, worauf im
Kapitel „Der Mensch im Nigredo“
näher eingegangen wird.
Ist es bloßer Zufall, dass der Smaragd auch in den
jahrtausendealten Schriften des
Ayurveda dem Herzen
zugeordnet wird?. Der
Smaragd gilt dort als bester Quell für jenes Planeten-Licht, durch das
das Herz-Chakra ernährt wird. So ist auch bei den alchemistischen
Edelstein-Mitteln die
Smaragd-Essenz dem
Herzen und dem
Herz-Chakra zugeordnet.
Edelstein-Essenzen
Schätze der Alchemie: Edelstein-Essenzen, Ulrich Arndt, ISBN
3-934647-41-3
co yright 2001 by Hans-Nietsch-Verlag
|
|

| Zurück zur Seite: Musik insgesamt
Information für Sie ausgeschnitten und gesammelt |
|




Startseite
|