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Chemie
= Null
Nebenwirkungen |
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Eine überdenkenswerte
Aussage des Herrn Professor Peter Wilderer
Im Abwasser stecken
Bestandteile, die besser frühzeitig ausgesondert werden sollten: Urin und
Medikamentenrückstände. "Am besten wäre es, sie kämen gar nicht
bis zur Kläranlage", ist Prof. Peter Wilderer überzeugt, der
bis zu seiner Emeritierung an der TU München lehrte und sich einen Ruf
als "Abwasserpapst" erworben hat.
Ob
Medikamentenrückstände, etwa Hormone aus Antibabypillen, gefährlich
sind, ist noch umstritten. Aber die Verweiblichung der Robben in der
Nordsee wurde damit schon in Verbindung gebracht. In den Kläranlagen gibt
es keine Rückhaltetechnik für Hormone und andere Wirkstoffe aus
Medikamenten. Mehr
dazu im Web: www.wwf.de/presse/details/news/unsichtbare_giftfracht
und www.berlin.de/special/umwelt/hormone-im-wasser/
Unser Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser enthält
immer mehr Rückstände von Medikamenten, die Konsumenten ausscheiden oder
nicht fachgerecht entsorgen. "Da die Gesellschaft immer älter wird
und der Medikamentenverbrauch steigt, wird sich dieses Problem in Zukunft
verschärfen", warnt Martin Geiger, Wasserexperte beim WWF.
Mehr dazu im Web: www.aqua-globe.net/index.php/wasser-haushalt/
"Wir brauchen praktikable Lösungen", fordert
Wilderer, der sich zu diesem Zweck mit dem Abwasserunternehmer Hans Huber
aus Berching (Oberpfalz) zusammengetan hat. Eine Stiftung soll Studenten
und junge Wissenschaftler anregen, sich mit dem Thema Abwasser zu beschäftigen.
Huber, der im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet
wurde, hat jetzt die "Huber Technology Stiftung" mit einem
Stiftungskapital von 200.000 Euro gegründet. Wilderer amtiert als
Vorstand der Stiftung.
Siehe: www.bioenergetik-ev.com/Presseartikel.htm
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