
SPEZIELL
für Ihr Baby!
Filmbericht
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Die
Anwendung dieser Tontherapie ist ein spürbarer Beitrag zum Umweltschutz
und zur Eindämmung der Medikamentenschwemme.
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Nicht
zu vergessen sind die "Gesundheitskosten"
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Gesundheitsausgaben in
Deutschland erreichen Rekordwert
Über 280
Milliarden Euro sind in Deutschland 2010 für die Gesundheit ausgegeben
worden. Das ist ein neuer Spitzenwert.
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Die
Ausgaben für die Gesundheit in Deutschland sind 2010 auf
einen neuen Rekord gestiegen. Insgesamt wurden dafür 287,3 Milliarden
Euro ausgegeben - so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2009 nahmen
die Ausgaben um 3,2 Prozent oder 8,9 Milliarden Euro zu, teilte das
Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag zum Weltgesundheitstag
mit. Die meisten Ausgaben trugen die gesetzlichen Krankenversicherungen.
3150 Euro pro Einwohner
Für jeden Einwohner
wurden 2010 - Zahlen für 2011 gibt es noch nicht - rein rechnerisch 3510
Euro ausgegeben, 110 Euro mehr als 2009. «Das zeigt, dass es einer der
Wachstumsbereiche unserer Volkswirtschaft ist», kommentierte der Sprecher
des Gesundheitsministeriums, Christian Albrecht, die Entwicklung.
Die gesetzliche
Krankenversicherung trug mit 165,5 Milliarden Euro etwa 58 Prozent der
gesamten Gesundheitsausgaben. Ihre Ausgaben lagen um 4,7 Milliarden Euro
oder 2,9 Prozent über denen des Vorjahres. Den stärksten Zuwachs gab es
bei der Pflegeversicherung. Deren Ausgaben nahmen um 6,0 Prozent auf 21,5
Milliarden Euro zu.
Den zweitstärksten
Anstieg zeigten den Angaben zufolge private Haushalte und private
Organisationen ohne Erwerbszweck wie Caritas, Diakonie und ähnliche
Einrichtungen. Sie gaben mit 39 Milliarden Euro rund 1,6 Milliarden oder
4,3 Prozent mehr aus als im Vorjahr.
Bahr fordert Prämienzahlungen
von allen Krankenkassen
Vor dem Hintergrund
steigender Ausgaben fordert Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), dass
mehr Krankenkassen ihre Überschüsse als Prämien an die Versicherten
weitergeben. «Prämienauszahlung: Das machen im Moment etwa neun
Krankenkassen in Deutschland, es könnten bestimmt über 30 Krankenkassen
machen», sagte er im Deutschlandfunk.
Florian Lanz, Sprecher des
GKV-Spitzenverbandes, wies dieses Ansinnen zurück: «Auch vor dem
Hintergrund, dass der Bundeszuschuss für 2013 um zwei Milliarden Euro gekürzt
worden ist, sind die Krankenkassen jetzt lieber vorsichtig und sparen.
Viele zahlen jetzt lieber keine Prämien aus, damit sie länger keinen
Zusatzbeitrag erheben müssen.»
Starkes Plus bei
ambulanten Pflegeeinrichtungen
Fast die Hälfte der
Ausgaben entfallen auf ambulante Einrichtungen. Dabei machten die
Arztpraxen mit 43,1 Milliarden Euro und die Apotheken mit 40,9 Milliarden
Euro die größten Posten aus. Die stärksten prozentualen Anstiege
verzeichneten die ambulanten Pflegeeinrichtungen mit einem Plus von 7,6
Prozent (auf 10,0 Milliarden Euro).
Die Krankenhäuser trugen
mit einem Ausgabenplus von 4,7 Prozent zum überdurchschnittlich starken
Anstieg des teil-stationären Sektors bei, etwa Tages- oder Nachtkliniken.
Dessen Plus betrug 4,0 Prozent (auf 104,2 Milliarden Euro).
Zusammengerechnet haben
die Statistiker alle Gesundheitsausgaben zum Beispiel von
Krankenversicherungen, Pflegeversicherungen sowie von privaten Haushalten
und Organisationen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung,
Rehabilitation und Pflege. Enthalten sind auch die Verwaltungskosten und
Investitionsausgaben. dpa/AZ
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Quellennachweis:
www.augsburger-allgemeine.de/politik/Gesundheitsausgaben-in-Deutschland
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Freitag, 6. April 2012 |
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Man sieht in den nachfolgenden Berichten wie schwierig die
"Entsorgung" der chemischen Medizin ist, sei es in der
Herstellung oder auch nach dem Gebrauch.
Mineralien und Vitamine werden vom Körper, ohne Rückstände zu bilden,
verbraucht. Chemikalien verlassen nach Ihrer "Wirkung" wieder
den Körper und gelangen dadurch in die Umwelt.
Sie sagen mit Recht, die Substanzen
werden doch, bis man sie nicht mehr nachweisen kann, verdünnt! Sie haben
dabei auch Recht. Nur wissen wir aus der Homöopathie, dass auch gerade
stark verdünntes sehr starke Wirkungen zeigt. Ab der Potenzierung D 23
(eine 1 mit 23 Nullen) ist kein Wirkstoff mehr nachweisbar. Oft sind aber
Gaben an den Patienten mit D 30 in der Anwendung üblich und ihrer Wirkung
intensiver als Gaben mit D 6 oder D 12.
Als
Beispiel dieser Kettenreaktionen möchte ich hier nur die Antibiotika
erwähnen. Sie zeigen bei vielen Menschen keine Wirkung mehr, da
zwischenzeitlich fast alle Varianten ausgeschöpft sind.
Betrachtet man die Belastung
unserer Umwelt (besonders der Meere) aus dieser Sicht, so erkennt man auch
die "Zeitbombe" die da schon am ticken ist.
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Stop
der Medikamentenschwemme.
Die tatsächliche
Uhrzeit
kurz
vor 12 |

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Dafür, dass unser blauer
Planet weiterhin grün bleiben kann, trägt auch die
absolut umweltfreundliche Ton - Therapie von PRIMUSONA G2000 bei.
Wichtig
- Unbedingt lesen!!!
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www.youtube.com/watch?v=mY9Fcpdaq9Y&feature=related
www.youtube.com/watch?v=IPOgrteH3A4&feature=related
www.youtube.com/watch?v=ppLBos0QSsU&feature=related
www.youtube.com/watch?NR=1&v=AovwcjublUs
www.youtube.com/watch?v=pyPnNkJpNVM&feature=share
www.youtube.com/watch?v=AN0Dk1bXX6o&feature=share
Es existieren 6,5
Millionen synthetische Verbindungen mit denen unser Körper nicht umgehen
kann.
Im Meer gibt es Heute schon 6 x mehr Plastik als Plankton
Bitte
hilf mit, diesen Wahnsinn zu stoppen.
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Was hat Rheuma mit dem
weltweiten Aussterben der Geier zu tun?
Auf dem ersten Augenblick ein
unmöglicher Zusammenhang. Aber wenn man weiß, dass Haus- und Zuchttiere
seit 1980 weltweit mit NSAR wie Diclofenac oder Ibuprofen behandelt werden
und besonders in Indien Geier die mit Rheumamittel behandelten Kadaver
verzehren, wird dieses Umweltdrama schnell verständlich. Es werden
bereits die besten Möglichkeiten zur labormäßigen Erfassung der Rückstände
in Federn, Krallen oder den Schnäbeln diskutiert (LaborPraxis 33, 2009).
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Was
den Krankenkassen schon alles bekannt ist! |
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AZ
23.12.2008 Die Zahl des Tages
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30.000
Menschen müssen jedes Jahr in Bayern wegen unfreiwilliger
Arzneimittelvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Das
berichtet die Techniker Krankenkasse (TK). Gründe sind laut TK
meist mangelnde Aufklärung der Patienten und unzureichender
Datenaustausch zwischen den Behandelnden.
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Dies
ist nur die Zahl für Bayern, wieviele Menschen mögen dies dann
Bundesweit sein?
Bei
solchen Meldungen zeigt sich immer wieder, welch fantastischen Vorteile
die Tontherapie PRIMUSONA G2000 in sich vereint.
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Leserbrief vom 28.03.2007 an die AZ
Ihre Sammelüberschrift: „Viele
kleine Dinge verändern die Welt“
Zu: „ Der Klimawandel und das Rülpsen
der Kühe“ (Politik) vom 16. März und
Zu:
„Was jeder einzelne tun kann“ vom 24. März, in dem es um Vorschläge
zur Eindämmung des Klimawandels ging:
Ein wichtiger Faktor
wurde noch nicht berücksichtigt: die Medikamentenrückstände. Es wird überwiegend
bei der Erderwärmung auf die Gas- und Schmutzschleudern wie
Heizungsanlagen, Autos usw. hingewiesen. Selbst das Abrieb von den
Autoreifen macht sehr viel aus, geschweige der Ausstoß der Flugzeuge, die
bekanntlich keinen Filter oder Katalysator haben.
Von allen
Naturfreaks, Umweltpolitiker und selbst Chemiker wurde folgende Überlegung
noch nicht gemacht: Wie weit die chemischen Substanzen die jeden Tag
tonnenweise in die Umwelt, genauer gesagt, in die Flüsse und Meere -
bewusst oder unbewusst – abgegeben werden, an der Erderwärmung mit
schuld sind.
Aus der Chemie wissen
wir, dass reines Wasser, bessergesagt H2O,
keine Leitfähigkeit hat. Werden dem absolut reinen Wasser dann Ionen
(irgendwelche Substanzen natürlicher oder chemischer Art) beigemischt,
sei es nur eine Briese Kochsalz oder auch irgend eine Verschmutzungen, so
leitet es Strom. Das heißt, die Flüssigkeit Wasser reagiert jetzt
anders, es hat nun eine Speicherungs- und Leitfähig.
Feste Materie - was ja
chemische Substanzen sind - speichern Wärme länger als das reine Wasser.
Sie wirken im Wasser wie ein zusätzlicher Akku und verzögern dadurch die
nächtliche Abkühlung. Auch wenn dies nur ein Bruchteil von einem Grad
ist, so sind es immerhin 365 Tage der Einwirkung. Es kommt ein weiterer
Faktor noch dazu, der dass die Chemikalien im Wasser wie ein
„eingebautes Brennglas“ wirken. Auch dieser Bruchteil eines Grades
wirkt wiederum 365 Tage, somit das ganze Jahr hindurch am „aufheizen“
mit. Bei dem täglichen Tonnenweise Einleiten kann man sich schon an 2
Finger ausrechnen, welche „Bombe“ hier am ticken ist.
Kühe und auch andere
Lebewesen gaben Jahrtausende schon Winde (Gase) ab. Auch Reisfelder, denen
man eine große Gaserzeugung nachsagt gibt es schon lange. Doch erst in jüngerer
Zeit kommt es zur Erderwärmung, warum wohl?
Eines wurde schon
beobachtet, Zitat: Ob Medikamentenrückstände, etwa Hormone aus
Antibabypillen, gefährlich sind, ist noch umstritten. Aber die
Verweiblichung der Robben in der Nordsee wurde damit schon in Verbindung
gebracht. In den Kläranlagen gibt es keine Rückhaltetechnik für Hormone
und andere Wirkstoffe aus Medikamenten. Zitat Ende.
Es
ist unverantwortlich, sich keine Gedanken zu machen über die Stoffe die
vom Körper wieder ausgeschieden werden. Was geschieht, wenn besagte
Medikamente nach vollzogener Wirkung - dem Gebrauch – den Körper
verlassen und unkontrollierbar in die Umwelt kommen. Diese chemische
Umweltverschmutzung ist noch heimtückischer als all die
Umweltverschmutzung die zur Zeit angeprangert wird. Wenn es heißt Leben
schützen, dann muss von jedem verantwortungstragenden Mitbürger und
besonders von der Politik verlangt werden, das Verhalten so auszurichten,
dass diese chemischen Substanzen (u. a. Allopathie) nur soweit als
unbedingt nötig eingesetzt werden und soweit möglich natürliche, abbaufähige
Substanzen zur Anwendung kommen.
Dabei ist es doch so einfach diese Gefahr zu reduzieren. Substanzfreie
Behandlungsmethoden von denen es als Alternative eine Vielzahl gibt,
bieten sich hier an und sollten aus oben genannten Gründen noch
mehr von uns genutzt werden und zur Anwendung kommen.
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Erhalten am 20.02.2007 |
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To: SVDmail@s-vd.de
Sent: Friday, February 16, 2007 8:20 PM
Subject: Irritationen und Allerlei
Hallo Herr Werner,
bereits vor ein paar Tagen wurde im Fernsehen, im RTL spätabends,
über die Wirkung von Impfstoffen gesprochen bzw. dass viele Medikamente
seitens der Anwender - Tabletten, flüssige Arzneien im Toilettenbecken
heruntergespült würden. Dies dürfte wohl, da trotz Aufreinigung des
Wassers, zu Schäden bei Tier und Umwelt führen. Und nun möge der
aufmerksame Zuhörer aufhorchen - Tamiflu - das neue
"Wundermittel" Rumsfelds geriet ins Visier. Nicht nur dass
bekannt ist, dass es auch Wahnvorstellungen hervorrufen und zum Tode führen
kann, nein, dass es vom Anwender nicht vollständig abgebaut würde und
somit ins reine Wasser, also Trinkwasser, gelangen könne. Wir wissen,
dass es große Anteile von radioaktiven Stoffen besitzt.
In diesem Rahmen wurde darauf hingewiesen, dass Fische und auch Schwimmvögel
den Giftcocktail aufnehmen können und wir eventuell
"gesundheitlich" profitieren.
Also ein versteckter Hinweis auf einen möglichen Genozid der Menschen.
Auch das sollte mal erwähnt werden in diesen Zeiten.
Auffallend auch, wie 2003 vor dem Angriff auf dem Irak, kursieren wieder
heroische Filme im Fernsehen über die guten Amerikaner, deren Heldenmut,
ihren "Idealismus" sowie ihre uneigennützige Aufopferung im
Kampf für die Gerechtigkeit. In der Zeitschrift "Audio Video
Foto" gar eine DVD "Wir waren Helden" mit Mel Gibson. Ein
Film über die guten Amerikaner im Vietnam-Krieg gegen die bösen
Nordvietnamesen und den sympathisierenden Schichten in Südvietnam.
Soviel zum Nachdenken.
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Ja, und
mit aktuell vermehrt auftretenden Influenza-Viren (wo die wohl herkommen?)
wurde heute auch schon wieder in den Nachrichten "empfohlen", dass
durch Impfung deren Wirkung gedämpft werden könne. Die Massen dürften
es wohl wieder geglaubt haben und gehen morgen bzw. gleich am Montag früh
brav zum Onkel Doktor, um sich gehorsamst den vermeintlich sinnvollen
Pieks verpassen zu lassen ...
LBW
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AZ 25.01.2007
Wissenschaft und Technik
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Was sich aus dem
Abwasser holen lässt |
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Urin
und Medikamentenrückstände als Störfaktoren - Neuer Forschungspreis
gestiftet
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Von
unserem Redakteur Winfried Züfle |
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Berching
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Das Thema ist anrüchig, aber es wird immer wichtiger. Im Abwasser stecken
Bestandteile, die besser frühzeitig ausgesondert werden sollten: Urin und
Medikamentenrückstände. "Am besten wäre es, sie kämen gar nicht
bis zur Kläranlage", ist Prof. Peter Wilderer überzeugt, der bis zu
seiner Emeritierung an der TU München lehrte und sich einen Ruf als
"Abwasserpapst" erworben hat.
* Urin macht nur ein Prozent des Abwassers
aus, aber in ihm stecken so 80 % der Stickstoff- und Phosphorverbindungen.
Diese Pflanzennährstoffe sind in Flüssen und Seen unerwünscht, ließen
sich aber gut für die Produktion von Düngemitteln verenden.
* Ob Medikamentenrückstände, etwa Hormone
aus Antibabypillen, gefährlich sind, ist noch umstritten. Aber die
Verweiblichung der Robben in der Nordsee wurde damit schon in Verbindung
gebracht. In den Kläranlagen gibt es keine Rückhaltetechnik für Hormone
und andere Wirkstoffe aus Medikamenten.
"Wir brauchen praktikable Lösungen", fordert
Wilderer, der sich zu diesem Zweck mit dem Abwasserunternehmer Hans Huber
aus Berching (Oberpfalz) zusammengetan hat. Eine Stiftung soll Studenten
und junge Wissenschaftler anregen, sich mit dem Thema Abwasser zu
beschäftigen. Huber, der im vergangenen Jahr mit dem Deutschen
Umweltpreis ausgezeichnet wurde, hat jetzt die "Huber Technology
Stiftung" mit einem Stiftungskapital von 200.000 euro gegründet.
Wilderer amtiert als Vorstand der Stiftung.
Auf der Umweltmesse Ifat im Mai 2008 in München (und danach
alle 3 Jahre) sollen besondere Leistungen von Studierenden und Doktoranden
zum Thema nachhaltiger Umgang mit Wasser mit dem "Huber Technology
Prize" ausgezeichnet werden, der mit insgesamt 17.500 Euro dotiert
ist. Außerdem will die Stiftung Anschubfinanzierungen für Projekte
geben, jungen Wissenschaftler die Teilnahme an Konferenzen ermöglichen
und Workshops und Seminare unterstützen.
Vor allem für Entwicklungsländer sind Technologien wichtig,
die Wasser sparen und beim Reinigen helfen. In Wasserarmen Gebieten ist
Abwasser oft die einzige regelmäßig sprudelnde Quelle. Dort lohnt es
sich Brauchwasser für Toilettenspülungen und möglicherweise sogar
Trinkwasser zurückzugewinnen. Der asiatische Stadtstat Singapur plant,
künftig das gesamte Wasser im Kreislauf zu halten, derzeit sind es 20
Prozent Auch Hongkong hat entsprechende Pläne. |
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www.huber.de Dort finden sich alle Informationen
zum "Huber Technology Prize"
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---- - Original Message -----
Sent: Sunday, January 14, 2007 8:30 AM
Subject: Beschwerde zum Bundesverfassungsgericht gegen das
Gesetzgebungsverfahren zur Gesundheitsreform (Entwurf)
Beschwerde zum
Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetzgebungsverfahren zur
Gesundheitsreform (Entwurf)
Aus nachfolgenden Gründen
beantrage ich, das Bundesverfassungsgericht möge die fehlende
Qualifikation des Deutschen Bundestages für die Gesundheitsreform
feststellen und diese den Patientenverbänden und der Ärzteschaft übertragen.
Wenn ein Mensch krank wird,
hat er das Recht, frei zu entscheiden, ob er zum Arzt geht. Dieses Recht
ist schon deswegen unverzichtbar, weil nach Expertenangaben in Deutschland
mindestens 20.000 Menschen/Jahr an rezeptpflichtigen Chemikalien sterben.
Frau Prof. Dr. med. S. Chrubasik, Institut für Rechtsmedizin der
Universität Freiburg/Br., Abt. Forensische Pathologie, schätzt die Zahl
der jährlichen Toten durch Nebenwirkungen der rezeptpflichtigen
Medikamente sogar auf 58.000. Der Leiter des Instituts für klinische
Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Jürgen Frölich,
geht davon aus, dass jährlich in Deutschland 25.000 Menschen an
Nebenwirkungen von Medikamenten sterben. Etwa weitere 500.000 Menschen müssen
nach Frölich in Krankenhäusern behandelt werden. Frölich weist darauf
hin, dass vor allem Hausärzte und Internisten, die zusammen mehr als zwei
Drittel der rezeptpflichtigen Medikamente in Deutschland verschreiben, während
und nach dem Studium zu wenig im Umgang mit Arzneien ausgebildet werden.
Andernfalls wäre etwa die Hälfte der Todesfälle vermeidbar. Die
Folgekosten einer unnötigen oder falschen Behandlung sind hoch : Petra Thürmann,
Pharmakologin an der Universität Witten/Herdecke, untersuchte in einer
Studie am Klinikum Wuppertal rund 3.000 Patienten. Dabei zeigte sich, dass
drei bis fünf Prozent der Erkrankten auf internistischen Stationen auf
Grund von Arzneimittel-Nebenwirkungen aufgenommen werden.
Wer als Krankenversicherter zum Arzt geht, schließt mit diesem einen
Vertrag, den die Reichsversicherungsordnung
mit zwei Sätzen definiert: Er hat Anspruch auf eine hinreichende und
zweckmäßige Behandlung nach dem jeweiligen Stand der medizinischen
Wissenschaft. Der Arzt hat Anspruch auf eine angemessene Bezahlung.
Daraus hat der Gesetzgeber Tonnen von Vorschriften gemacht, die bisher
alle nicht zu befriedigenden Lösungen geführt haben, sondern von jeder
Bundesregierung durch weitere Gesetze vermehrt werden, in der anstehenden
Gesundheitsreform 520 Seiten, über die sie ursprünglich den Deutschen
Bundestag beschließen lassen wollte, ohne daß die
Abgeordneten nach eigenem Bekunden den Text kannten, geschweige denn, ihn
prüfen konnten. Das wird auch am 1. April 2007, wenn die Reform in Kraft
treten soll, nicht der Fall gewesen sein, denn es würde intensive Gespräche
jedes einzelnen der 600 Bundestagsabgeordneten mit Patienten und Ärzten
voraussetzen.
Der Deutsche Bundestag ist
ein Verwaltungsgremium ohne medizinische Fachkompetenz. Ich kenne einen
Abgeordneten, der Arzt ist, Herrn Dr. med. Wolfgang Wodarg. Er lehnt die
Reform ab. Von den Finanzproblemen des Gemeinen Bürgers verstehen die zu
den besser Verdienenden gehörenden Bundestagsabgeordneten ebenfalls
nichts. Die Gesundheitsministerin hat eine
Pension von mehr als sechstausend Euro / Monat zu erwarten.
So war es schon
immer und hat dazu geführt, dass auf jeden am Patienten arbeitenden
Menschen, vom Masseur über die Praxisassistentin bis zum Arzt, mehr als
ein Mensch kommt und bezahlt werden muss, der das verwaltet (Statistische
Erhebung der Kassenärztlichen Vereinigung).
Dr. med. Heinz Gerhard Vogelsang, Leydelstraße 35, D - 47802 Krefeld.
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Veröffentlichung
vom: 10.11.2004
Dieser Beitrag wurde von:
Jens
Brehl
bereitgestellt
Linkempfehlung:
http://www.von-natur-aus-gesund.de
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Medikamentenschwemme
- Chemiecocktail im Trinkwasser
Täglich schlucken Millionen Deutsche Medikamente. Tonnenweise landen auch
unverbrauchte Arzneimittel in der Kanalisation und verbleiben im
Trinkwasser. Die Angler schlugen als erstes Alarm, als sie feststellten, dass
der männliche Fischbestandteil abnahm. Sie hatten Recht: Inzwischen ist
nachgewiesen, dass das synthetisch hergestellte Hormon der
Anti-Baby-Pille, Estradiol, ungehindert über die natürliche Ausscheidung
an allen Kläranlagen vorbei in Flüsse und Seen gelangt. Die
Langzeitwirkungen dieser Hormonschwemme sind bislang absolut unbekannt.
Doch es sind nicht nur die Hormone. Dazu gelangen etwa 3.000
unterschiedliche Arzneimittelwirkstoffe, die in Deutschland auf dem Markt
sind, ins Wasser: 16 Verbindungen konnten Berliner Forscher der TU kürzlich
im Trinkwasser und rund 100 im Abwasser nachweisen. Hauptsächlich handelt
es sich um Blutfettsenker (Clofibrinsäure), Schmerzmittel, Antirheumatika
(Ibuprofen, Diclofenac) und diverse Analgetika.
"Diese Stoffe finden sich überall in Deutschland",
berichtet Markus Lehmann, Geoökologe bei der Landesanstalt für
Umweltschutz in Baden-Württemberg. Kein Wunder: Allein 100 Tonnen
Schmerzmittel rauschen jährlich durch die Toilette. Völlig überraschend
ist, dass die Hauptverursacher dieses Medikamentencocktails im Trinkwasser
nicht die Krankenhäuser sind, sondern die Privathaushalte, die 80 % dazu
beitragen.
Es ist zwar nichts über die giftigen Wirkungen dieser geringen
Konzentrationen für den Menschen bekannt, doch eine Studie der Bochumer
Ruhr Uni lässt eine andere Gefahr vermuten: Sie
stellt einen Zusammenhang her zwischen der seit Jahren sinkenden
Spermienzahl bei Männern und einer steigenden Rate von
Hodenkrebserkrankungen durch Östrogene im Trinkwasser.
Das Problem ist, dass viele Medikamente aus der
Sicht des Gewässerschutzes ungünstige Eigenschaften haben: Sie sind
biologisch schlecht abbaubar, hochwirksam und gut wasserlöslich, wodurch
sie ihre wahre Wirkung erst richtig entfalten können. Von bestehenden Klärwerken
können sie nicht eliminiert werden.
Neue Techniken werden erprobt, doch bislang plant keine Kommune die Aufrüstung
ihres Klärwerks. sie scheinen es nicht für nötig zu halten, sich durch
eine "rein umwelthygienische Maßnahme" vor eventuellen
Langzeitwirkungen zu schützen.
Quelle: Spiegel online vom 26.08.04
Den vollständigen Artikel findet man bei Spiegel online.
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Wissenschaftler warnen vor möglicher
Umweltbelastung durch Medikamente
Amerikanische Wissenschaftler warnen, dass
gängige Medikamente in der Umwelt in gefährlich hohen Konzentrationen
vorliegen könnten. Lynn Roberts und Padma Venkatraman, die ihre
Ergebnisse gestern auf der Jahrestagung der American Chemical Society
vorstellten, versuchten die "wahrscheinlichen
Umweltkonzentrationen" von den 200 wichtigsten in den USA
verschriebenen Arzneien abzuschätzen. Hierzu berücksichtigten sie
Verschreibungs- und Verkaufsdaten sowie die aus der Literatur bekannten
Abbauraten der Chemikalien.
Amerikanische Wissenschaftler warnen, dass
gängige Medikamente in der Umwelt in gefährlich hohen Konzentrationen
vorliegen könnten. Lynn Roberts und Padma Venkatraman, die ihre
Ergebnisse gestern auf der Jahrestagung der American Chemical Society
vorstellten, versuchten die "wahrscheinlichen
Umweltkonzentrationen" von den 200 wichtigsten in den USA
verschriebenen Arzneien abzuschätzen. Hierzu berücksichtigten sie
Verschreibungs- und Verkaufsdaten sowie die aus der Literatur bekannten
Abbauraten der Chemikalien.
Ihre Ergebnisse
deuten daraufhin, dass einige Arzneien, wie Antidepressiva oder
Krebsmedikamente, in der Umwelt Konzentrationen erreicht haben könnten,
die im Wasser lebende Organismen schädigen. Mit
ihren Abschätzungen
wollen die Forscher eine gezielte Suche nach Umweltbelastungen durch
Medikamente erleichtern.
Quellen:
American Chemical Society, 223rd National
Meeting, Orlando (7. bis 11. April 2002)
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Department Umweltbiotechnologie
Neue Prozesse in der chemischen Industrie und Nahrungsgüterwirtschaft müssen
so gestaltet werden, dass sie umweltfreundlich sind ("Grüne
Chemie"). Für diese zukunftsverträglichen Entwicklungen besitzen
die Biotechnologie und die Gentechnik wesentliche Potenziale. Beide
Wissenschaftszweige tragen bei
Die Abteilung Bioprävention entspricht in
enger Zusammenarbeit mit dem Umweltbiotechnologischem Zentrum ()
diesem Anliegen durch eine Auswahl von Beispielen, die ausgerichtet sind
auf die stoffliche Nutzung und Veredlung von fossilen Energieträgern
(Methan, Erdölprodukten) die stoffliche Nutzung und Veredlung von
nachwachsenden Rohstoffen, die derzeit vorrangig als Energieträger
genutzt werden (Biogas, pflanzliche öle), der Entwicklung neuer
Technologien für eingeführte Produkte, die auf herkömmliche Weise eine
starke Umweltbelastung durch Nebenprodukte und Wasserbelastungen
hervorrufen (Beispiel Citronensäure mit genetisch optimierten Hefen), der
Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Kombination von biotechnologischen
mit chemischen Syntheseschritten (Hybridsynthesen). der
ganzheitlichen Betrachtung eines Prozesses (Rohstoffvariabilität,
Produktisolation, Produktvariabilität).
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Leonardo Dossiers |
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Krebs und
Umwelt
Dass der eine Mensch an Krebs erkrankt,
der andere - obwohl er beispielsweise starker Raucher ist - aber nicht,
zeigt deutlich, dass Krebserkrankungen nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen
sind, sondern dass mehrere Faktoren zusammentreffen müssen. Die Mediziner
sprechen hier von einem so genannten "multifaktoriellen"
Geschehen. Einer der Faktoren, die immer wieder im Zusammenhang mit der
Entstehung von Krebs und der stetig steigenden Erkrankungszahlen genannt
werden, ist die Umweltbelastung. Zwar können Umweltbelastungen für sich
allein keinen Krebs erzeugen, in dem komplizierten Zusammenspiel der
vielen Faktoren allerdings kommt ihnen die Rolle von Krebsförderern zu.
Da Anzahl und Konzentration von
Umweltbelastungen teilweise stetig steigen, glauben viele Wissenschaftler,
dass ein Teil der Krebserkrankungen darauf zurückzuführen sei. So gilt
die krebserregende Wirkung von polyzyklischen aromatischen
Kohlenwasserstoffen (PAK), die z.B. auch in teerhaltigen Salben und
Shampoos gegen Hauterkrankungen enthalten sind, wozu aber auch das beim
Grillen freiwerdende Benzpyren gehört, als gesichert. Auch toxische Eiweiß-Stickstoffverbindungen,
wozu etwa die Nitrosamine gehören, sind inzwischen als Krebserreger überführt
worden. Verschiedene Metalle wie Cadmium, Chrom, Arsen und der Faserstoff
Asbest gelten ebenfalls als kanzerogen, d.h. sie können eine gesunde
Zelle direkt in eine Krebszelle verwandeln.
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Risikofaktor Strahlen Auch
Röntgen- und Gammastrahlen, wie sie durch Atombombenexplosionen
oder Reaktorunfälle, in kleinerem Umfang aber auch durch Röntgengeräte
freigesetzt werden, erzeugen ab bestimmten Dosen Krebs. Der
Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1987 hat bestätigt, dass
Menschen, die Strahlen ausgesetzt sind, ein vielfach höheres Risiko
haben, an einer Leukämie zu erkranken. Das gleiche gilt für
Lymphome, Lungen- und Schilddrüsenkrebs. Zudem gibt es Hinweise
darauf, dass auch die Entstehung anderer Tumoren durch Strahlen
beeinflusst wird. |
Neben normalen Röntgenuntersuchungen
sind es vor allem Mammographien, Computertomographien und
diagnostische Untersuchungen, bei denen radioaktiv markierte
Substanzen (so genannte Radiopharmaka) verwendet werden, mit einer
Strahlenbelastung verbunden. Allerdings ist die durchschnittliche
Strahlenbelastung eines Patienten durch eine Röntgenaufnahme nur halb
so groß wie die natürliche Belastung durch Strahlen aus der Umwelt,
zum Beispiel durch das Edelgas Radon.
Nach heutigem Kenntnisstand gibt es keine Schwellendosis, unterhalb
derer Strahlen mit Sicherheit keine Schäden verursachen. Jede
radioaktive Strahlung oder Röntgenstrahlung stellt also ein Risiko
dar.
Risikofaktor Elektrosmog?
In den 80er Jahren deuteten Studien an, dass Menschen, die in der Nähe
von Hochspannungsleitungen wohnen, unter einem erhöhten Leukämie-Risiko
leiden. Ob der so genannte Elektrosmog jedoch tatsächlich an der
Entstehung von Krebs beteiligt ist, ist bis heute noch nicht endgültig
geklärt. Bislang halten sowohl das Deutsche Bundesamt für
Strahlenschutz als auch die Nationale Akademie der Wissenschaften in
den USA einen Zusammenhang für nicht erwiesen.
Risikofaktor Handys?
Seit es sie gibt, stehen sie im Verdacht, gut- und sogar auch bösartige
Tumoren des Gehirns auslösen zu können. Die meisten Wissenschaftler
allerdings bestreiten das - wenn auch vorsichtig. Fest steht, dass in
diesem Bereich noch Forschungsbedarf besteht. An entsprechenden
Studien wird weltweit gearbeitet.
Risikofaktor Medikamente
Auch einige Medikamente bergen ein Krebsrisiko.
Das gilt insbesondere für Zytostatika. So ist mit einer Chemotherapie
die Gefahr der Entstehung einer zweiten Krebserkrankung durch die
Zytostatika verbunden. Das gleiche gilt für die im Rahmen der
Brustkrebstherapie eingesetzten Antiöstrogene, die ein höheres
Risiko für einen speziellen Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)
bergen.
Im Vergleich zur Schwere der Erkrankung, gegen welche diese
Medikamente eingesetzt werden, erscheint das Risiko, an Krebs zu
erkranken, den meisten Menschen jedoch als tragbar. Dennoch müssen
Nutzen und Risiken einer medikamentösen Krebstherapie sorgfältig
gegeneinander abgewogen werden.
Die in teerhaltigen Salben und Shampoos gegen Hauterkrankungen
enthaltenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) können,
wenn sie über lange Zeit angewendet werden, Hautkrebs auslösen und
sind für die allgemeine Hautpflege keinesfalls geeignet.
Risikofaktor Wohnraum
Die Konzentration an Schadstoffen in Wohnräumen kann mitunter viel höher
sein als die Belastung durch die Außenluft. Die Ausdünstung
bestimmter Spanplatten, Holzschutzmittel, Formaldehyd, Farben, Lacke,
Bodenbeläge, Tapeten, Klebstoffe, Möbel, Dämmstoffe, Abdichtungs-
und andere Baumaterialien stellen eine Gefahr für die Gesundheit dar,
die lange Zeit unterschätzt wurde. Das gleiche gilt für die Abgase
von Holz-, Kohle- oder Ölöfen oder offenen Kaminen. Verschiedenen
Studien zufolge ist das Kochen und Heizen mit diesen Öfen mit einem höheren
Risiko für Krebserkrankungen der Atemwege und der Bauchspeicheldrüse
verbunden. Der wichtigste Umweltschadstoff in der Wohnung aber bleibt
der Tabakqualm.
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MEDIKAMENTE
UND UMWELT
Damit Heilen nicht mehr auf
Kosten der Umwelt geht |
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„Die
Aufmerksamkeit, die Regierungen und Wissenschaftler bislang den
Auswirkungen der pharmazeutischen Produkte auf die Umwelt schenkten, ist
gering oder vernachlässigbar.“ Soweit die Feststellung eines
Chemikers und Spezialisten für Oxydation, Professor Roberto Andreozzi
(Universität Neapel „Federico II“), Koordinator eines der drei europäischen
Forschungsprojekte, die im Pharma-Cluster zusammengefasst sind.
Dessen Ziel: Die Toxizitätsrisiken der hauptsächlichen Moleküle
medikamentösen – oder paramedikamentösen – Ursprungs mit langer Überlebensdauer
in den Abwässern einer eingehenden Prüfung unterziehen und wirksame
Behandlungslösungen vorschlagen. |
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In der Union werden über 3000 pharmazeutische Substanzen benutzt. Eine kürzlich
veröffentliche Studie schätzte die jährlich verschriebenen Medikamente
allein für Deutschland auf über 100 Tonnen. Der Verbrauch von
Antibiotika – verbreitet vor allem in der Veterinärmedizin – liegt in
Europa in der Größenordnung der Pestizide: mehrere tausend Tonnen jährlich.
Doch im Unterschied zu vielen anderen Molekülen, die auf den Markt
kommen, sind die pharmazeutischen Produkte eigens daraufhin konzipiert,
biologische Wirkungen zu erzeugen. Viele von ihnen sind langlebig und
lipophil, was ihr Belastungspotenzial noch erhöht.
Antibiotika: nuancierter Befund
Die drei im Jahr 2000(1) gestarteten und im Pharma-Cluster
zusammengefassten, Forschungsprojekte beschäftigen sich mit den
wichtigsten Aspekten der Problematik der Medikamentenabfälle(2).
Das Projekt Eravmis konzentriert sich auf die Auswirkungen der in
der Veterinärmedizin eingesetzten Antibiotika. „Mit über 5 000 Tonnen,
die auf unserem Kontinent pro Jahr erzeugt werden, sind sie die bei weitem
am häufigsten genutzten Moleküle“, erklärt der Koordinator, Alistair
Boxall vom Cranfield Centre for Eco Chemistry (UK). Die
Forschungen richteten sich auf drei der wichtigsten Antibiotika, die den
Familien der Tetracycline, der Makrolide und der Sulfonamide angehören.
„Wir selbst wie auch unsere niederländischen, dänischen und spanischen
Partner hatten bereits ein gewisses Know-how bezüglich Untersuchung und
Nachweis dieser Substanzen entwickelt, doch diese europäische
Zusammenarbeit hat ein Sachwissen vereint, das auf der Ebene eines
einzelnen Landes nicht vorhanden war.“
Eravmis untersuchte die
Lebensdauer und den Weg dieser drei Antibiotikaklassen durch Böden und
Gewässer. Die Forscher studierten das Schicksal ihrer Metaboliten und
ihre Wirkungen auf verschiedene Gattungen von Lebewesen – Bakterien,
aber auch Algen, Wasserpflanzen, Würmer, wirbellose Süßwassertiere und
Fischzelllinien. Das Ergebnis? Abgesehen von den Wasserpflanzen, die sich
gegen Sulfonamide (die in ihrer Struktur manchen Pestiziden ähneln)
empfindlich zeigten, reagierten einzig die Bakterien auf die üblicherweise
in der Umwelt vorgefundenen Konzentrationen. Da die Bakterien die hauptsächlichen
Ziele dieser Produkte sind, überrascht das nicht. Was die übrigen
Lebewesen anbelangt, lassen sich erste Wirkungen erst bei Konzentrationen
über 1 mg/kg feststellen. Von den untersuchten Standorten erreichten
selbst die am stärksten verseuchten kaum die Hälfte dieser
Konzentration.
Dieser eher beruhigende Befund wird
allerdings von Alistair Boxall gleich wieder relativiert: „Es bleibt
noch viel zu tun. Unsere Arbeiten bezogen sich auf kurze Wirkungszeiten
– höchstens drei Wochen –, aber man weiß, dass
ein Teil dieser Moleküle während Monaten in der Umwelt verweilt. Und da
Masttiere regelmäßig damit behandelt werden, herrscht in manchen
Gebieten eine Dauerbelastung, deren Folgen eingehender untersucht werden müssen.“
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Die Effizienz einer Kläranlage
hängt von einer Reihe von Parametern ab, wie der Art der Produkte,
der Dauer ihres Verbleibs in der Anlage, der Aktivierung der Schlämme
usw. Eine in vier Ländern durchgeführte europäische Studie hat
nun das Vorhandensein verschiedener pharmazeutischer Wirkstoffe in
den Ausflüssen dieser Anlagen festgestellt. |
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Geklärt und analysiert
„In den
untersuchten Abflüssen haben wir das Vorhandensein von 26
pharmazeutischen Wirkstoffen festgestellt, die sechs
therapeutischen Klassen angehören: Antibiotika, Betablocker, Antiseptika,
Antiepileptika, Entzündungshemmer und Lipidregulatoren“, erklärt der
Koordinator des Projekts, Roberto Andreozzi von der Universität Neapel Federico
II . Die Forscher haben unter diesen Produkten die sechs
verbreitetsten ausgewählt und ihr Verhalten einer eingehenderen
Untersuchung unterzogen: Carbamazepin, Clofibrinsäure, Diclofenac,
Sulfametoxazol, Ofloxazin und Propanolol (3). Sie
haben im Labor ihre Halbwertszeit (die Zeit, die für den natürlichen
Abbau der Hälfte dieser Moleküle notwendig ist) ermittelt und kamen auf
wesentlich besorgniserregendere Ergebnisse: Für die zwei Ersten auf der
Liste dauert diese Halbwertszeit 1712 beziehungsweise 600 Tage – das heißt
fast fünf Jahre für das Carbamazepin. „Zwar haben die an
Algen, Fischen und Wirbellosen durchgeführten Versuche gezeigt, dass
diese Produkte gewöhnlich nur in höheren als den vorgefundenen
Konzentrationen Wirkungen zeigen; doch ich möchte betonen, dass solche
Tests, insbesondere die an Algen, nicht in der Lage sind, die echten
Bedingungen, unter denen sie potenziell aktiv werden, zu reproduzieren.
Zusätzliche Forschungen und Prüfungen sind somit notwendig, um die
Risiken, die von diesen Molekülen und anderen, ihnen vergleichbaren
Produkten ausgehen, abzuschätzen.“ |
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140 000 Tonnen Schampon fließen
allein in Deutschland jedes Jahr ins Wasser. Seifen, Schaumbäder
und was der PPCP (Pharmaceuticals and personal care products)
mehr sind, stellen ebenfalls Umweltbelastungen dar, die die Forscher
ernsthaft zu studieren beginnen |
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Es gibt immerhin
auch Grund zu Optimismus. Die Forscher haben untersucht, wie sich diese
pharmazeutischen Rückstände bei aufwändigerer Aufbereitung verhalten,
insbesondere wenn sie starken Oxydantien wie dem Ozon oder dem
Wasserstoffsuperoxyd ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck haben sie einen
konzentrierten Cocktail ihrer sechs Moleküle gebraut und ihn nach der
Oxydierung der für ihre besondere Empfindlichkeit bekannten Alge S.
Leopolensis verabreicht. Doch sie ließ daraufhin keinerlei Anzeichen für
eine Störung erkennen und bewies somit, dass die Toxizität einer solchen
Behandlung nicht standhält.
Körperpflege und
Umweltpflege
Poseidon(4), das dritte Projekt des Clusters,
nahm sich die Untersuchung der verschiedenen bestehenden
Wasseraufbereitungstechniken vor. Es galt, festzustellen, wie sie sich auf
die Belastung sowohl durch Medikamente als auch durch Hygiene- und Körperpflegeprodukte
(auf Englisch PPCP – Pharmaceuticals and personal care products)
auswirken. Letztere – über 8 000 verschiedene
Erzeugnisse, die in Europa im Handel sind – fallen massiv ins Gewicht:
in Deutschland beispielsweise allein die Schampons mit 140 000 Tonnen.
Thomas Ternes von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BFG – Koblenz,
DE), der Koordinator des Projekts, hält fest: „Wir haben zahlreiche mögliche
Verbesserungen aufgezeigt. In gewissen Fällen kann man den Urin
gesondert auffangen und behandeln – was die Verseuchung beim Ausfluss
aus der Kläranlage beträchtlich verringert. Andererseits erlaubt eine
einfache Verlängerung der Verbleibdauer, kombiniert mit modernen
Behandlungsformen der Abwässer, die vollständige Beseitigung der
Hormone. Wenn zu diesen Techniken noch die Ozonierung hinzukommt, werden sämtliche
Pharmaprodukte biologisch unschädlich gemacht, zumindest nach unserem
heutigen Wissen.“
Darüber hinaus hat Poseidon im Hinblick auf die Trinkwasseraufbereitung
Aufschluss gegeben über die Techniken (Aktivkohlefilterung, Nanofilterung,
Oxydierung), die sämtliche untersuchten Stoffe beseitigen – auch wenn
dies natürlich kostet. Die Forscher schlagen überdies vor, ein Ökolabel
einzuführen, das der Industrie als Anreiz dient, umweltfreundlichere
Erzeugnisse auf den Markt zu bringen.
(1) Leitaktion Bewirtschaftung der
Wasservorräte und Wasserqualität, Fünftes Rahmenprogramm
(2) Die Ergebnisse dieser Studien werden sich in ordnungsrechtlichen
Vorschriften niederschlagen, die im Rahmen der neuen Reach-Verordnung
umgesetzt werden. Dieser von der Kommission vorgeschlagene Ansatz hat die
Regelung der Umweltauswirkungen chemischer Produkte zum Ziel (siehe auch
die Rubrik Kurzinfos).
(3) Diese Produkte werden hauptsächlich zu folgenden Zwecken
verschrieben: Carbamazepin: Epilepsie – Clofibrinsäure:
Cholesterinsenker – Diclofenac: Entzündungshemmer – Sulfametoxazol:
Antibiotikum – Ofloxacin: Infektionen des Uro-Genitaltrakts –
Propanolol: Parkinsonsche Krankheit.
(4) Poseidon vereinigt 8 Partner: Deutschland (2), Schweiz, Österreich,
Finnland, Frankreich, Spanien und Polen. |
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Prof. Franz
Daschner gründet Stiftung für Umwelt und Gesundheit
Heute wurde in Freiburg die neu gegründete
Stiftung viamedica - Medizin: Mensch: Natur im Historischen Kaufhaus der
Stadt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Stifter, Prof. Dr. Franz
Daschner, Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
des Universitätsklinikums Freiburg, will mit seiner Stiftung Wissenschaft
und Forschung im interdisziplinären Bereich von Umweltmedizin,
Krankenhausökologie, Krankenhaushygiene und Naturheilkunde fördern. Der
Umweltpreisträger setzt mit viamedica sein Lebenswerk fort, die "grüne
Medizin" im deutschen Gesundheitssystem zu verankern.
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung ist die Stiftung auf großes
Interesse in Politik, Medien und "Umweltszene" gestoßen. Reden
der Staatssekretärin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit, Frau Simone Probst und als Regierungsmitglied und
Vertreter der Landesregierung Minister Willi Stächele MdL, Minister für
Ernährung und Ländlichen Raum in Baden-Württemberg dokumentierten bei
der Feierstunde diese Resonanz. Hauptredner im Historischen Kaufhaus waren
der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon, und der
Fernsehjournalist und "Querdenker", Dr. Franz Alt.
Umweltmedizin und Krankenhaushygiene sind junge Spezialdisziplinen.
"Solch junge Fächer brauchen Unterstützung gerade in finanziell
wenig rosigen Zeiten," so Franz Daschner. Wissenschaftliche Studien,
Stipendien für junge Wissenschaftler und ökologische Forschungs- und
Demonstrationseinrichtungen zählen zu den geplanten Maßnahmen. Die
Notwendigkeit, die Umweltbelastungen durch Krankenhäuser zu senken,
umweltverträglichere Medikamente zu entwickeln und die naturheilkundliche
Behandlung, vor allem von Patienten mit chronischen Erkrankungen zu
erforschen und auf solider wissenschaftlicher Grundlage einzusetzen, hält
nicht nur Daschner für unbestreitbar.
Kontakt:
Prof. Dr. Franz Daschner
Gesch. Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel.:0761 270 5470
Fax: 0761 270 5485
E-mail: Daschner@iuk3.ukl.uni-freiburg.de
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Zeitbombe
Chemikalien, häufig verharmlost |
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Der Asbestskandal ist nur ein Beispiel für eine jahrelang ignorierte
Zeitbombe....
Obwohl wir wissen, dass Chemikalien automatisch einen «
Zeitbombencharakter » haben, lernen wir nichts daraus. Die grösste
Gefahr ist das Unwissen.
Was ist gefährliche
Chemikalien-Intoleranz GCI, TILT-Syndrom: Toxicant-induced Loss of
Tolerance?
Ashford / Miller USA 1996 “Chemical Exposures / Low Levels and High
Stakes”
Deutsch: Toxisch-induzierter Verlust jeglicher Toleranz.
Eine Intoleranz ist tödlicher als eine Allergie und hat etwas mit chronischer
Intoxikation zu tun. Ein intolerantes, hyperreagibles Gefässsystem
ist die Folge bzw. Konsequenz von erworbener Intoleranz.
Dr. G. Schwinger
Erkrankungen durch Chemikalien sind nicht rätselhaft. Umweltgifte in
Arbeits, Haushalt & Nahrungsmitteln.
Hat die Chemie gesiegt? Ja, das Schadstoff-Fass ist geplatzt.
Quelle vieler Umweltbelastungen sind die Produktionsverfahren.
Neben der Belastung durch Chemikalien aus
Produktionsverfahren in der Pharma sind die Berufstätigen heute im Büro
auch Schadstoffen ausgesetzt. Die Schädlichkeit eines Stoffes wird oft
zuerst am Arbeitsplatz erkannt, weil dort die Menschen viel höheren
Konzentrationen ausgesetzt sind.
Quelle: Umweltlexikon
Gefährliche Chemikalien-Intoleranz
Eine lang anhaltende, eher geringe Chemikalienexposition oder eine
kurzfristige größere Belastung. Ist die individuelle Belastbarkeit eines
Organismus überschritten, beobachten die Betroffenen häufig Chemikalien-
und Nahrungsmittelintoleranzen. Sie reagieren auf geringste Mengen flüchtiger
Chemikalien bzw. Nahrungsmittel mit ihren individuellen Unverträglichkeitsreaktionen.
Eingenommene Medikamente oder inhalierte
Chemikalien sind die Hauptursache für schwere Vaskulitis ( Entzündung
von Gefässen, Durchblutungsstörungen). Chemisch-bedingte
(nicht-infektiöse) Durchblutungsstörungen mit Gefässwandschäden führen
-durch die chemische Reizung- zu gefährlichen Vasospasmen und so
zur vollständigen Unterbrechung der Durchblutung und zur Ischämie
(= schwere akute Sauerstoffnot) in den betroffenen Organen wie Herz, Hirn,
Nieren, Magen, Darm sowie Muskulatur und Gelenken, mit fatalen Folgen.
Verdacht auf Manipulation
„Es existiert eine gewaltige Lobbyvereinigung
der chemischen Industrie, die versucht, seriöse Forschungen zu
verhindern. Die schrecken nicht davor zurück, Fachleute zu kaufen und
Daten zu manipulieren.“
Quelle: Umwelt & Gesundheit
Dr. Tino Merz, Chemiker und Toxikologe
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19.11.2006
Arzneimittel
Medikamente
richtig entsorgen
"Nicht mehr benötigte oder verfallene Medikamente sollten in die
Apotheke zurückgebracht werden. Auf keinen Fall sollte man sie über das
Abwasser entsorgen", erklärt Apotheker Professor Martin Schulz von
der ABDA - Bundesverband Deutscher Apothekerverbände. Eine Umfrage unter
1.977 Bundesbürger hatte ergeben, dass Tabletten und flüssige
Medikamente häufig über die Toilette entsorgt werden. Da einige
Arznei-Wirkstoffe vom Körper unverändert wieder ausgeschieden werden,
kann ohnehin nicht ausgeschlossen werden, dass Abwasser durch Medikamente
belastet ist. "Um so wichtiger ist es,
vermeidbare Abwasser- und Umweltbelastungen zu verhindern", so
Schulz. Rechtlich betrachtet, sind alte Arzneimittel Restmüll und können
über den Hausmüll entsorgt werden. "Die Apotheken nehmen
Medikamente aber kostenlos entgegen und führen sie einer fachgerechten
Entsorgung zu. So wird der Zugriff von Unbefugten oder Kindern
unterbunden", sagt Schulz. Wer die alten Medikamente dennoch mit dem
Hausmüll entsorgen will, sollte sie gut verpacken und erst am Leerungstag
mit in den Müll geben. Dies ist aber nur zu empfehlen, wenn dieser in
einer Verbrennungsanlage entsorgt wird.
Quelle: Netdoktor
Foto: creativ collection
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Leistungsausweis
Emissionen in das Wasser |
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TOC Emissionen
Roche erfasst die organischen Emissionen in das Wasser als
Gesamtkohlenstoff (TOC = total organic carbon) nach erfolgter Behandlung
in einer Abwasserreinigungsanlage (ARA). Die Abbauraten der Roche-ARAs
liegen im Durchschnitt über 90% und damit recht hoch.
Im Jahre 2005 wurden 1830 Tonnen TOC in die Oberflächengewässer
emittiert. Die kontinuierlichen Bemühungen von Roche, die Umweltbelastung
im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu vermindern zeigen sich in
einer Reduktion der TOC-Emissionen von 74,2% in Tonnen pro Mio CHF Umsatz
seit dem Jahre 1992. Die leichte Zunahme innerhalb der letzten Jahre
widerspiegelt den Einbezug der assoziierten Gesellschaften Chugai und
Genentech sowie den verstärkten Einsatz von mikrobiologischen
Produktionsprozessen für die Herstellung innovativer Medikamente.
Schwermetall-Emissionen
Schwermetallverbindungen im Abwasser sind biologisch
nicht abbaubar und je nach Konzentration für Tiere und Pflanzen in natürlichen
Gewässern schädlich. Sie können sich in der Nahrungskette anreichern
oder in Bodenschichten absetzen.
Die Emissionen des Roche-Konzerns bewegen sich auf einem sehr tiefen
Niveau. 90% der Gesamtfracht bestehen aus Kupfer, Zink, Kobalt, Nickel und
Blei. Diese Metalle stammen hauptsächlich aus in Produktionsprozessen
eingesetzten Katalysatoren. Zu einem kleinen Teil werden Schwermetalle
durch saures Abwasser aus Rohrleitungen herausgelöst (Kupfer, Zink,
Chrom) und so emittiert. Roche leitet jedoch keine toxikologisch
relevanten Metalle wie Cadmium oder Quecksilber in das Abwasser ein.
Im Jahr 2005 wurden nach erfolgter Abwasserreinigung total 1 463 kg
Schwermetalle in die Gewässer emittiert, d.h. 34,4% weniger als im
Vorjahr.
TOC Emissionen (t) in das Wasser pro Mio. CHF Umsatz |
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Jahr
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1998 |
1999 |
2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
| t
TOC/ Mio CHF |
0.013 |
0.014 |
0.012 |
0.012 |
0.026 |
0.024 |
0.046 |
0.052 |
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Emissionen in das Wasser |
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Jahr
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2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
| t
TOC |
317 |
683 |
682 |
1'344 |
1'830 |
| kg
Schwermetalle |
434 |
654 |
414 |
2'231 |
1'463 |
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Die Entwicklung seit dem Jahre 2003 widerspiegelt die Änderung der
Systemgrenzen bei der Erhebung der Kennzahlen. Ab 2004 wurden die Beiträge
der assoziierten Gesellschaften Genentech und Chugai miteinbezogen. Der
verstärkte Einsatz von mikrobiologischen Produktionsprozessen für die
Herstellung innovativer Medikamente ist verbunden mit einer erhöhten
Belastung der Abwässer durch organische Stoffe aus Fermentationen.
28.6.2006 |
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Kommentar:
Ist es nicht ein Wunder,
was unsere Mutter Erde alles aushält! |
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Dabei ist es so einfach wenn wir die Erfahrungsheilkunde,
Erfahrungsmedizin und die Alternativmedizin mehr in Anspruch nehmen. |
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